Reisende und Pendler mussten sich am Freitagmorgen rund um den Düsseldorfer Hauptbahnhof auf Verzögerungen einstellen. Grund war ein Einsatz der Polizei. Seit dem frühen Morgen waren die Gleise 17 bis 20 sowie der dazwischenliegende Teil der Bahnhofspassage und der dortige Zugang zu den U-Bahn-Gleisen gesperrt.

Betroffen waren Linien des Fernverkehrs und Regionalzüge. Außerdem waren U-Bahn-Linien der Rheinbahn kurzzeitig betroffen. Grund für den inzwischen beendeten Einsatz war ein verdächtiges Gepäckstück an den Gleisen.

Entschärfungskommando im Düsseldorfer Hauptbahnhof: Verdächtiges Gepäckstück gefunden

Wie der WDR berichtet, fiel zunächst durch die Kameraüberwachung am Hauptbahnhof auf, dass gegen 5 Uhr eine Person den Koffer im Bahnhof abstellte und sich daraufhin entfernte. Daraufhin sperrte die Bundespolizei aus Sicherheitsgründen den betroffenen Bereich und forderte ein Bombenentschärfungskommando der Polizei an.

Lesen Sie auch diese Nachrichten aus Düsseldorf

Dieses konnte jedoch bereits kurz nach seiner Ankunft Entwarnung geben. Beim Röntgen des Koffers stellte sich dieser als normales Gepäckstück heraus. Daraufhin wurden die Gleise wieder für den Verkehr freigegeben.

Ein Sprecher der Bundespolizei erklärte gegenüber dieser Redaktion, dass man die Person, die den Koffer ursprünglich abgestellt hatte, trotz einer kurzfristig eingeleiteten Nahbereichsfahndung nicht finden konnte. Diese hatte sich ursprünglich über den Ausgang zum Bertha-von-Suttner-Platz entfernt.

Dieser Artikel wird bei neuen Entwicklungen aktualisiert.