Der Arbeitskampf bei der Düsseldorfer Rheinbahn geht in die nächste Runde: Nachdem die Gewerkschaft Verdi die Beschäftigten in der vergangenen Woche und am Wochenende zu mehreren ganztägigen Warnstreiks aufgerufen hatte, wird auch am Montag, 23. März, die Arbeit beim Verkehrsunternehmen (stellenweise) niedergelegt.

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Zu den zahlreichen Streiks in der vergangenen Woche forderte die Verdi die Beschäftigten auf. Seit Montagmorgen, 23. März, wird die Rheinbahn von der Nahverkehrsgewerkschaft NRW (NahVG) ganztägig bestreikt.
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Rheinbahn in Düsseldorf: Erneuter Streik bei der Rheinbahn am Montag
Am Betriebshof in Düsseldorf-Lierenfeld ist am Montag für 10 Uhr eine Kundgebung geplant, am Depot in Mettmann findet um 12 Uhr eine weitere statt, kündigt die NahVG an.
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Wie das Verkehrsunternehmen weiter mitteilte, werden am Montag aber die „meisten Linien fahren, dennoch sind kurzfristige Ausfälle und Abweichungen möglich“. Besonders betroffen davon sei „voraussichtlich der Kreis Mettmann“. „Die Fahrplanauskunft zeigt am Streiktag die verfügbaren Fahrten an“, so die Rheinbahn weiter.
Rheinbahn: Vergangene Woche wurde mehrfach gestreikt
Die Streikwelle bei der Rheinbahn bleibt damit vorerst ungebrochen. In dieser Woche wurde an sechs Tagen (stellenweise) die Arbeit niedergelegt. Am Montag (16. März) streikten die Beschäftigten in der Verwaltung und in den Kunden-Centern des Verkehrsunternehmens. Diese blieben geschlossen. Dienstag (17. März) wurde der Fahrdienst bestreikt. Betroffen waren alle U-Bahn-, Straßenbahn- und die meisten Buslinien der Rheinbahn.
Am Mittwoch (18. März) wurde in den Werkstätten des Düsseldorfer Nahverkehrsunternehmens gestreikt. Betroffen waren „vor allem die Fahrzeug- und Instandhaltungsteams, die einen zentralen Beitrag zum sicheren und zuverlässigen Betrieb leisten“, teilt die Gewerkschaft mit. Donnerstag (19. März) wurde sich in Nordrhein-Westfalen dem bundesweiten Aktionstag angeschlossen. Busse und Straßenbahnen im gesamten Streckennetz der Rheinbahn wurden erneut ganztägig bestreikt. Auch am Freitag (20. März), Samstag (21. März) und Sonntag (22. März) war die Rheinbahn von Streikmaßnahmen betroffen.
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Es ist nicht das erste Mal in den vergangenen Wochen, dass die Rheinbahn-Fahrgäste vom Verdi-Streik betroffen sind. Zuletzt wurde das Unternehmen immer wieder ganztägig bestreikt. Verdi hatte zudem bereits für den 27. und 28. Februar zu Warnstreiks bei der Düsseldorfer Rheinbahn aufgerufen.
Verdi: „streiken nicht aus Prinzip“
„Im ÖPNV in NRW stecken die Verhandlungen fest. Deshalb rufen wir erneut zu Streiks auf“, sagt Stephanie Peifer, Geschäftsführerin des Verdi-Bezirks Düssel-Rhein-Wupper. Die Warnstreiks seien daher erneut ein deutliches Signal für bessere und einheitlichere Arbeitsbedingungen. „Wir streiken nicht aus Prinzip. Wenn es Bewegung am Verhandlungstisch gibt, bleiben Streiks aus.“
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Die NahVG fordert vor der anstehenden dritten Runde der Tarifverhandlungen zum Spartentarifvertrag Nahverkehr Nordrhein-Westfalen (TV-N NW) am Dienstag, 24. März, für die Beschäftigten im ÖPNV unter anderem die Verringerung der wöchentlichen Arbeitszeit auf 37 Stunden bei vollem Lohnausgleich, Schicht- und Wechselschichtzulage für den Fahrdienst, die Erhöhung der Nacht- und Sonntagszuschläge von 25 auf 40 Prozent, die Erhöhung der Pauschale für geteilte Dienste auf zehn Euro sowie mindestens elf Stunden Ruhezeit zwischen den Diensten. All dies, bei einer Laufzeit von 12 Monaten.




