Nur eine Woche nach dem Japan-Tag findet in diesem Jahr die Dokomi statt. Am Wochenende ist diese komplett ausverkauft. Entsprechend voll ist es seit Freitag auf dem Messegelände. Zu voll für manche Besuchende. Auf Instagram ärgert sich ein User: „Selbst am Freitag war kein Durchkommen in den Hallen.“

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Die Dokomi findet bisher immer an drei Tagen statt, in der Regel sind das der Freitag, der Samstag und der Sonntag. Der Sonntag ist hierbei meistens der Tag mit den meisten Besuchenden. Am Freitag sind eher weniger Menschen auf der Messe unterwegs. „Am Freitag war es dieses Jahr genauso voll, wie letztes Jahr am Sonntag“, stellt ein Besucher fest. Auch weitere Comicfans sprechen von zu vollen Gängen in den Händlerhallen, wie der „Artist Alley“.

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Neben Merchandise-Ständen, Shows und Wettbewerben, verkaufen Comiczeichner ihre Kunst in der sogenannten „Artist Alley“ auf der Dokomi. Für viele Besuchende ist das das Highlight der Con. Hier können Fans Sticker, Schmuck, Schlüsselanhänger, Postkarten und Poster mit Motiven aus ihren liebsten Franchises erstehen. Die Hallen sind dementsprechend gut besucht. „Vielleicht sollte man nächstes Jahr weitere Hallen dazunehmen. Es war schon sehr eng in den Gängen“, schlägt eine Cosplayerin vor.

Von lokaler Con zu weltweitem Hit – Besucherzahlen steigen von Jahr zu Jahr

In den sozialen Medien wird sich ebenfalls über die überfüllten Hallen beschwert und einige wünschen sich eine Ausweitung der Dokomi auf vier oder fünf Tage. Andere geben an, sogar höhere Ticketpreise in Kauf zu nehmen, damit die Veranstaltung wieder etwas „gemütlicher“ wird. Die Besucherzahlen der Dokomi sind in den vergangenen Jahren stetig gewachsen. 2023 waren es 150.000 Besuchende, 2024 180.000 und letztes Jahr 215.000. Ob der Besucherrekord dieses Jahr erneut geknackt wird, ist noch nicht klar.

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Tori unterstützt seit 2016 ehrenamtlich die Dokomi als „Helfer“. Sie freut sich über den regen Zuwachs der Messe und wünscht sich ebenfalls eine Vergrößerung des Geländes. „Die Dokomi bietet so viel: Fotoshootings, Games, Wettbewerbe. Ich freue mich jedes Jahr darauf, hier zu unterstützen“, sagt Tori.

Rheinbahn am Limit und Ärger über Baustelle

Bei der Anreise dieser Menschenmassen kommt auch die Rheinbahn an ihre Limits. Auf Social Media drücken manche Besucher ihren Frust aus. Neben dem Messegelände seien die öffentlichen Verkehrsmittel überlastet: „Es war viel zu überfüllt und der ÖPNV stößt schon lange an seine Grenzen. Maximal ausgelastet und überlastet.“

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Hinzu kam der Ärger über die Bauarbeiten an der U79, die diesen Samstag begonnen haben. Zwischen der Haltestelle Duisburg Grundwalde und Düsseldorf Wittlaer fahren von Samstag bis Montagfrüh Schienenersatzverkehrsbusse. Auf Instagram schreibt ein Besucher: „Hätte man die Bauarbeiten nicht wenigstens nach der Messe verschieben können?“

Ein Besucher lobt hingegen das Personal der Rheinbahn: „Es wurde viel Rücksicht genommen auf uns und darauf geachtet, dass alle vernünftig ein- und aussteigen.“

Picknick im Nordpark und Fotoshootings im japanischen Garten

Der japanische Garten und der Nordpark liegen in unmittelbarer Nähe des Messegeländes. Hier treffen sich die Messegänger mit weiteren Menschen aus der Anime- und Manga-Community. Auf den Wiesen im Park wird gepicknickt und Cosplayer lassen sich in passender Kulisse fotografieren.

Der japanische Garten wird während der Dokomi zur Fotokulisse für Cosplayer.
Der japanische Garten wird während der Dokomi zur Fotokulisse für Cosplayer.© Katharina Dvorak | Katharina Dvorak

In den umliegenden Parks herrscht Festivalstimmung. Es ist voll, aber die Stimmung ist heiter und friedlich. Die Gemeinschaft der Anime-Fans ist hier deutlich zu spüren. Viele kommen schon seit Jahren zur Dokomi und treffen sich anschließend im Japangarten mit Freunden.