Ein schwerer Auffahrunfall an der A59-Anschlussstelle Düsseldorf-Garath hat am Donnerstagnachmittag (23. Juli) für einen Großeinsatz von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst gesorgt. Wie ein Sprecher der Düsseldorfer Polizei auf Nachfrage der NRZ bestätigte, kam es gegen kurz nach 14 Uhr auf der Frankfurter Straße in Höhe der Autobahnauffahrt in Fahrtrichtung stadtauswärts zu der Kollision.

Nach Angaben des Sprechers waren vier Fahrzeuge, darunter ein Lkw, an dem Unfall an der A59 beteiligt. Dabei wurden mehrere Wagen ineinandergeschoben. Drei Personen wurden durch den Zusammenprall leicht verletzt. Zwei weitere Personen erlitten durch den schweren Unfall lebensgefährliche Verletzungen, wie ein Sprecher der Düsseldorfer Feuerwehr am Freitagmorgen (24. Juli) erklärte. Am Donnerstagnachmittag war zunächst von einer Person die Rede, die in Lebensgefahr schwebt.

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Unfall in Düsseldorf-Garath: Lkw-Fahrer löste offenbar Kettenreaktion aus

Ersten Polizeiermittlungen zufolge fuhr der Fahrer des Lkw, ein 68-Jähriger aus Mainz, aus bislang unbekannter Ursache auf ein Auto auf und löste dadurch eine Kettenreaktion aus. Demnach konnte der Mainzer den Lkw nicht mehr rechtzeitig abbremsen und fuhr zunächst auf den Golf einer 65-jährigen Düsseldorferin auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Golf auf den vor ihr stehenden Touran eines 65-Jährigen aus Düsseldorf geschleudert, teilte die Polizei am Freitag mit.

Der Touran wurde wiederum auf das Heck eines Seat gedrückt, der von einem 50-jährigen Düsseldorfer gefahren wurde. Eine 32-Jährige konnte dem Unfall mit ihrem Wagen im letzten Moment ausweichen, verletzte sich jedoch leicht. Der Lkw-Fahrer wurde mit einem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

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Die Fahrerin des Golf musste durch die Feuerwehr erst aus dem Fahrzeugwrack befreit werden und kam mit einem Rettungswagen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Lebensgefahr konnte zwischenzeitlich nicht ausgeschlossen werden. Der Fahrer des Touran kam nach Angaben der Düsseldorfer Polizei mit einem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Der 50-jährige Seat-Fahrer nach ambulanter Behandlung in einer Klinik wieder entlassen werden, so die Polizei weiter.

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Ein Unfallaufnahmeteam der Düsseldorfer Polizei sicherte vor Ort die Spuren. Bis kurz vor 16 Uhr mussten beide Fahrtrichtungen voll gesperrt werden. Wie der Sprecher der Düsseldorfer Polizei jedoch mitteilte, wurde im Anschluss zunächst der Verkehr in Richtung Düsseldorf wieder freigegeben. In Fahrtrichtung stadtauswärts blieb die Vollsperrung bis etwa 17 Uhr bestehen. Zwar wurde die Fahrbahn anschließend wieder freigegeben, dennoch kam es danach zu Staus und erheblichen Verzögerungen rund um die Unfallstelle.