Autofahrer dürften sich am Mittwochmorgen (5. August) gewundert haben: Plötzlich kamen sie auf der B7 von und nach Düsseldorf nicht mehr weiter. Die Bergische Landstraße ist zwischen der Gräulinger Straße und der Benderstraße in beiden Richtungen voll gesperrt.
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Schilder, die die Sperrung ankündigen, gab es im Vorfeld nicht. Denn: „Es handelt sich um eine Akutmaßnahme“, teilt die Stadt auf NRZ-Nachfrage mit. Grund für die Vollsperrung ist ein Wasserrohrbruch auf dem Stück der Bergischen Landstraße zwischen Paul-Pieper-Straße und der Kreuzung Am Wildpark/Heinrich-Könn-Straße in Gerresheim.
Seit Mittwochvormittag klafft ein großes Loch in der Straße. Die Netzgesellschaft Düsseldorf und eine Baufirma sind mit schwerem Gerät zugange. Über einen Schlauch läuft jede Menge Wasser ab.

Trotz Absperrzaun, Umleitungs- und Sackgassen-Schildern fahren am Mittwoch immer wieder Autos auf die Vollsperrung zu. Sie müssen wenden – in zwei Wohngebieten, die regulär schon Sackgassen sind. Die B7 ist die wichtigste Verkehrsader im Düsseldorfer Osten. Tausende Pendler nutzen sie täglich – vor allem aus Mettmann oder von der A3 kommend.
Nun müssen sie weite Umwege in Kauf nehmen – und direkt durchs Zentrum des Stadtteils Gerresheim über Gräulinger Straße, Neunzigstraße und Benderstraße beziehungsweise umgekehrt fahren oder noch einen größeren Bogen via Torfbruchstraße und Dreherstraße fahren, um in die Düsseldorfer City zu fahren.
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Bis Freitagabend (7. August) sollen die Reparaturarbeiten andauern. Die Rheinbahn ist von der Sperrung nicht betroffen. Die Linien U83 und 709 können wie gewohnt fahren, weil die Schienen nicht auf der Straße, sondern parallel in einem eigenen Bereich verlaufen.



