Hunde sind seit Abertausenden von Jahren an der Seite der Menschen. Die treuen Vierbeiner folgten uns durch die Geschichte. Heute begleiten sie ihre Halter überall hin: zur Arbeit, in den Urlaub oder ins Café. Am 26. August dürfen die vierbeinigen Familienmitglieder auch mit ins Museum. Anlässlich des Tags des Hundes öffnet der Kunstpalast in Düsseldorf seine Türen für Mensch und Hund.
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Für den Kunstpalast ist dies eine Premiere. Anfang April kündigte das Museum die Aktion mit einem Reel auf Instagram an. Das Video stieß auf große Begeisterung, und viele drückten in den Kommentaren ihre Vorfreude aus. „Ich habe einen Hund, der nie alleine sein kann. Ich liebe Museen. Passt. Dankeschön!” schrieb eine Userin.
Wir freuen uns, dass unser Publikum so offen ist und unsere Ideen annimmt
Felix Krämer, Generaldirektor Kunstpalast
Der Generaldirektor des Museums, Felix Krämer, ist über die Zustimmung erleichtert: „Wir freuen uns, dass unser Publikum so offen ist und unsere Ideen annimmt.“ Hunde seien aus historischen Gründen vor allem nicht in Museen erlaubt, so der Kunsthistoriker. „Das Museum ist traditionell eine bürgerliche Bildungsstätte. Da passen Hunde, die früher eher mit Dreck und Chaos in Verbindung gebracht wurden, eigentlich nicht hin.“
Erstes Kunstmuseum mit Hundetag in Düsseldorf
Heute spielen Hunde im Leben ihrer Halter eine zentrale Rolle und gehören oft zur Familie. „Menschen haben häufig eine starke emotionale Bindung zu ihren Hunden und wollen ihre Freizeit gemeinsam gestalten“, meint Krämer. Der Kunstpalast ist das erste Kunstmuseum in der Umgebung, das Hunde in seinen Räumlichkeiten zulässt.
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Nur das Neanderthal-Museum für Ur- und Frühgeschichte bietet einmal im Monat einen Hundetag an. Diese Veranstaltung wurde begeistert aufgenommen und findet nun regelmäßig statt. „Mit der Direktorin des Neanderthal-Museums stehe ich im Austausch und habe mich so über die Möglichkeiten eines Museumstags für Hunde informiert“, so der Generaldirektor des Kunstpalasts.
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Damit alles reibungslos verläuft, wird am „Dog Day“ mehr Personal als üblich im Museum sein. Für den Tag wurden zudem begrenzte Zeitfenster festgelegt, um Gedränge und überfüllte Räume zu vermeiden. Tickets für zehn Euro pro Person können auf der Website des Kunstpalasts gebucht werden, der Museumsbesuch für Hunde ist kostenlos. Zwei Wochen vor dem „Dog Day“ waren bereits die Hälfte der Tickets ausverkauft.
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Der Generaldirektor hofft, mit dem „Dog Day“ auch Menschen für das Kunstmuseum zu begeistern, die sonst nicht kommen würden. „Wir wollen vom Publikum her denken und unser Angebot attraktiver machen“, so Krämer.


