Die partielle Sonnenfinsternis ist erst wenige Wochen her, da wartet in Düsseldorf bereits das nächste Himmelsspektakel. Am frühen Freitagmorgen (28. August) schiebt sich der Mond in den Schatten, den unsere Erde ins Weltall wirft, und sorgt so für eine sogenannte „sehr tiefe partielle Mondfinsternis“.
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Ein kleiner Teil des Erdtrabanten wird von der Sonne währenddessen weiterhin angestrahlt, insgesamt erscheint er durch das Ereignis jedoch deutlich verdunkelt und rötlich.
Los geht die Mondfinsternis um 3.23 Uhr nachts, doch wirklich erkennbar wird das Spektakel erst ab etwa 4.33 Uhr. Von da an steht der Mond deutlich im inneren Kernschatten unseres Planeten, wodurch er sich verdunkelt und kupferrot erscheint. Der Höhepunkt erfolgt um 6.12 Uhr. Der Mond steht dann jedoch bereits sehr tief in Richtung Westsüdwest, ehe er in Düsseldorf um 6.47 Uhr untergeht.
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„Blutmond“ über Düsseldorf: Von wo man die Mondfinsternis am besten beobachten kann
Wer das Spektakel an seinem Höhepunkt sehen will, braucht also einen Ort mit einem freien Horizont. Hier bietet sich vor allem das östliche Rheinufer an, etwa auf den Wiesen des Golzheimer Rheinparks oder entlang der Rheinuferpromenade. Auch eine Fahrt zum Sandberg, Düsseldorfs höchster Erhebung, könnte sich lohnen, um den tiefstehenden Mond zu erspähen. In städtischen Parks dürfte die Sicht größtenteils durch die hochgewachsenen Bäume verdeckt sein.
„Blutmond“ über Düsseldorf: Braucht man eine Schutzbrille?
Anders als bei der partiellen Sonnenfinsternis ist am Freitag keine spezielle Schutzbrille nötig. Hilfsmittel wie Ferngläser oder Teleskope können ebenfalls genutzt werden. Wer den Mond fotografieren möchte, sollte wegen der Morgendämmerung im besten Fall auf eine manuelle Belichtung mit längerer Verschlusszeit setzen.
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„Blutmond“ über Düsseldorf: Wettervorhersagen für Freitagmorgen sehen wenig vielversprechend aus
Ob der verdunkelte und rötlich eingefärbte Erdtrabant überhaupt zu sehen sein wird, steht und fällt mit dem Wetter. Bislang sehen die Prognosen wenig vielversprechend aus. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) sagt für Freitagfrüh Wolken und Regen voraus.
Die nächste weltweite totale Mondfinsternis findet im Übrigen erst in etwa zwei Jahren, am Nachmittag des 31. Dezember 2028, statt.


