Früher als erwartet hat der Hersteller Solaris die neuen Wasserstoff-Gelenkbusse nach Duisburg geliefert (wir berichteten). Nach Angaben der Duisburger Verkehrsgesellschaft (DVG) können mittlerweile alle 14 Fahrzeuge vom Typ Solaris Urbino 18 hydrogen stadtweit im regulären Linienbetrieb eingesetzt werden. Dies werde nun schrittweise nach und nach erfolgen.

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Die 18 Meter langen Busse mit Platz für bis zu 136 Fahrgäste verfügen laut DVG über eine komfortable und multifunktionale Innenausstattung mit Klimatisierung, großzügigen Sondernutzungsflächen sowie Assistenzsystemen. Sie haben eine Reichweite von mindestens 400 Kilometern.

Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link und Andreas Gutsche, Technik-Vorstand der DVG, stehen auf dem Busbetriebshof am Unkelstein vor einem neuen Wasserstoff-Gelenkbus. Insgesamt 14 solcher Fahrzeuge gibt es neben elf Standard-Bussen.
Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link und Andreas Gutsche, Technik-Vorstand der DVG, stehen auf dem Busbetriebshof am Unkelstein vor einem neuen Wasserstoff-Gelenkbus. Insgesamt 14 solcher Fahrzeuge gibt es neben elf Standard-Bussen.© Andreas Kamps / DVV

DVG: Alle 14 Wasserstoff-Gelenkbusse bereit für Einsatz in Duisburg

Getankt wird an der mobilen Wasserstofftankstelle auf dem DVG-Busbetriebshof am Unkelstein in rund 20 Minuten. Sie wurde ohne Fördermittel angemietet und überbrückt den Zeitraum, bis die geförderte fest installierte Wasserstoff-Tankstelle errichtet und voraussichtlich Ende 2026 in Betrieb genommen wird. Für die Tank- und Werkstattinfrastruktur sind insgesamt rund 20 Millionen Euro Investitionen erforderlich, von denen rund 18 Millionen Euro vom Land gefördert werden.

Die DVG hat insgesamt 25 Wasserstoffbusse für rund 20,5 Millionen Euro angeschafft und erhält dafür über den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) Fördermittel vom Land in Höhe von rund 7 Millionen Euro. Elf Solofahrzeuge sind bereits seit Anfang März 2025 im Betrieb.

Sieben Batteriebusse bereits seit März 2022 auf der Linie 934 unterwegs

Mit den neuen Gelenkbussen steigt die Zahl der lokal emissionsfreien Fahrzeuge im Fuhrpark der DVG auf 32 Fahrzeuge. Neben den Wasserstoffbussen gibt es seit dem 1. März 2022 sieben Batteriebusse auf der Linie 934. Das entspricht rund einem Drittel der über 100 Fahrzeuge umfassenden Gesamtflotte.

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Das Ziel besteht darin, bis Anfang der 2030er Jahre die komplette Flotte auf alternative Antriebe umzustellen. Die DVG beobachtet die Marktentwicklung genau und zeigt sich angesichts der fortgeführten Bundesförderungen für alternative Antriebe optimistisch, den eingeschlagenen Weg fortsetzen zu können.