An einer Duisburger Grundschule ist offenbar ein Kind von einem Fremden angesprochen worden. Der Fall soll sich am Mittwochmorgen ereignet haben, als der Schüler auf dem Weg zur Gemeinschaftsgrundschule Ottostraße in Hochheide war.

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Noch am selben Tag verschickte die Schulleitung eine Warnung an die Eltern. Wie aus dem Schreiben hervorgeht, soll ein unbekannter Mann den Schüler aufgefordert haben, ihn zu begleiten. „Der Junge hat richtig reagiert, ist sofort zur Schule gelaufen und hat dort der Lehrerin Bescheid gegeben“, heißt es weiter.

Ottoschule in Duisburg: Leitung will jetzt mit Kindern sprechen

Die Polizei sei sofort informiert worden. Polizeisprecherin Julia Tekock bestätigt am Donnerstag, dass der Vorfall gemeldet wurde. Weitere Details konnte sie noch nicht nennen. Die Behörde habe Ermittlungen eingeleitet.

Im Schreiben bekräftigt die Leitung der Ottoschule, sie werde das Gespräch mit den Schülern suchen. Außerdem appelliert sie an die Eltern, mit ihren Kindern über das richtige Verhalten in solchen Situationen zu sprechen.

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Serie an Vorfälle beunruhigte viele Eltern

Ende des vergangenen Jahres sorgte eine Reihe ähnlicher Vorfälle für Aufsehen. Unter anderem in Duissern, Röttgersbach und Meiderich wurden Grundschüler von Fremden angesprochen und teils mit Süßigkeiten angelockt. Außerdem wurde im Stadtnorden ein Mädchen auf der Toilette brutal angegriffen.

Mehrere Schulen zogen Konsequenzen. Zum Beispiel ließen sie Schüler nur noch zu zweit zur Toilette gehen, wenn die Anlage außerhalb des Gebäudes auf dem Schulhof liegt. Manche Einrichtungen schlossen mit dem Unterrichtsbeginn die Tore und erlaubten keine „schulfremden“ Personen mehr auf dem Schulgelände.