Aufatmen bei den Pendlern – zumindest vorerst: Nach zehn Tagen Vollsperrung hat die Autobahn GmbH die A3 zwischen dem Kreuz Oberhausen-West und dem Autobahnkreuz Breitscheid am Montagmorgen wieder freigegeben. Grund für die Sperrung waren Brückenarbeiten am Kreuz Kaiserberg.

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Das Ende der Sperrung hatte direkt deutliche Auswirkungen. Standen die Pendler in den vergangenen Tagen mehrere Kilometer auf den Umleitungsstrecken rund um Duisburg im Stau, lief es im Berufsverkehr am Montagmorgen deutlich besser. Vor allem im Duisburger Süden rollte der Verkehr durch die Großbaustelle zwischen dem Kreuz Duisburg-Süd und der Anschlussstelle Duisburg-Wanheimerort wieder flüssiger.
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Etwas voller war es in der Gegenrichtung zwischen Wanheimerort und dem Kreuz Duisburg-Süd. Auf der A59 in Richtung Düsseldorf stockte der Verkehr gegen 8.30 Uhr noch auf 6 Kilometern zwischen Duisburg-Fahrn und dem Kreuz Duisburg.
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Kaum ist die Strecke auf der A3 wieder freigegeben, ist es dort auch wie gewohnt voll. Gegen 8 Uhr gab es zwischen dem Kreuz Oberhausen-West und dem Kreuz Kaiserberg rund 8 Kilometer stockenden Verkehr.

Im Vergleich: Laut ADAC hat es während der Vollsperrung im untersuchten Zeitraum von Montag bis Donnerstag auf den Umleitungsstrecken A42, A59 und A524 zusammengerechnet 167 Stunden Stau. Im gleichen Zeitraum in der Woche vor der Sperrung standen Autofahrer dort laut ADAC „nur“ 74 Stunden im Stau.
Kreuz Kaiserberg: Sanierung voraussichtlich bis 2030
Die Sanierung der Autobahnen im Kreuz Kaiserberg ist eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte im Ruhrgebiet. Zuletzt waren dort im Schnitt täglich 130.000 Fahrzeuge unterwegs. Bis 2030 rechnet die Autobahn GmbH mit 145.000 Fahrzeugen pro Tag. Die Arbeiten haben 2022 begonnen, sollen acht Jahre dauern und nach früheren Angaben rund 365 Millionen Euro kosten.






