Es war einer der größten Buch-Hypes der vergangenen Jahrzehnte und ein Wegbereiter der aktuell rollenden Smut-Welle „Dark Romance“: „Fifty Shades of Grey“. Dabei hätte es für Protagonistin Anastasia Steele durchaus übel enden können, denn Milliardär, BDSM-Fan und leidenschaftlicher Fesselspieler Christian Grey ist eher ein gefährlicher denn ein einvernehmlich sexueller Sadist. Sagt zumindest Lydia Benecke.

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Die Kriminalpsychologin und Autorin kommt am Freitag, 1. Mai, um 20 Uhr in die Duisburger Rheinhausenhalle und bringt ihren Vortrag „Sadisten: BDSM vs. Verbrechen“ mit. Und da geht es im Kern eben um genau diese Gegenüberstellung: Was unterscheidet harmlose Menschen, die ihren sexuellen Sadismus einvernehmlich mit masochistischen Menschen ausleben, von kriminell-sexuell sadistischen Menschen?
BDSM in Duisburg: Hier gibt es Karten
Berühmte Beispiele für letztere Kategorie sind die Serienmörder Jack the Ripper und Ted Bundy. Benecke deckt in ihrem Vortrag aber nicht nur die Unterschiede der beiden psychologischen Profile auf, sondern spürt auch der Frage nach, welche Bedürfnisse sie antreiben, wie ihre Persönlichkeit gestrickt ist und wie diese Menschen ihre Partnerschaften gestalten.
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Das geht natürlich alles nicht, ohne ziemlich explizit zu werden, sexuell wie kriminell – deswegen ist der Eintritt für Menschen unter 16 Jahren auch verboten. Wer schon aus der Pubertät raus ist, kann online auf lydiabenecke.de Karten für 35 Euro kaufen.




