Die König-Brauerei hat ihre Produktpalette erweitert: Liebhaber des Duisburger Bieres können ihr König Pilsener jetzt auch in einer alkoholfreien Radler-Variante erwerben. Das teilt die Beecker Traditionsbrauerei mit.

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Erst im vergangenen Jahr hatte die Beecker Brauerei eine neue Version eines Radlers gewagt. Das Bier kombiniert Pilsgeschmack mit Zitronenlimonade und wird seit dem Frühjahr 2025 in Flaschen (0,33 Liter) sowie in Dosen (0,5 Liter) angeboten. Das Biermischgetränk hat einen Alkoholgehalt von 2,4 Prozent und besteht zu gleichen Teilen aus Bier und Limonade.
König Pilsener: Radler gibt es jetzt auch als alkoholfreie Variante
Jetzt folgt die alkoholfreie Radler-Variante, die noch eine Spur milder ist und zu 60 Prozent aus Zitronenlimonade besteht. Die Einführung sei „der konsequente nächste Schritt bei der Weiterentwicklung unserer Produktpalette“, erklärt Christin Köster, Markenmanagerin bei König Pilsener. Verkauft wird das König Pilsener alkoholfrei ab sofort in Flaschen (0,33 Liter) im Sixpack.
Die König-Brauerei reagiert mit dem neuen Produkt aber auch auf eine spürbare Marktentwicklung: Der Biermarkt in Deutschland ist rückläufig. Wie das Statistische Bundesamt im Februar berichtete, ging der Bierabsatz im vergangenen Jahr um 6 Prozent zurück. Erstmals wurden weniger als acht Milliarden Liter Bier getrunken, vor zehn Jahren setzten die Brauereien sogar noch fast zwei Milliarden Liter mehr Bier ab. Als einen der Hauptgründe für den Rückgang des Bierabsatzes in Deutschland nennt der Brauer-Bund das Konsumklima.

In dieser Statistik nicht enthalten sind alkoholfreie Biere – die laut Angaben des Brauer-Bundes einen echten Boom erleben. Das gilt auch für Biermixgetränke. So hat sich nach Zahlen des Deutschen Brauer-Bundes die Produktion in diesen Bereichen in den vergangenen 20 Jahren mehr als verdoppelt. 2025 überstieg der Umsatzanteil alkoholfreier Biere und Biermischgetränke im Handel erstmals die Marke von zehn Prozent des Bierumsatzes.
König Pilsener: Umsatz und Absatz sind 2025 gesunken
Konkrete Absatzzahlen nennt die König-Brauerei nicht, die seit 2007 zur Bitburger Braugruppe zählt. Bestätigt werden für König Pilsener aber Umsatz- und Absatzrückgänge. Für die gesamte Gruppe gilt ein Umsatzminus von 5,7 Prozent, der Gesamtumsatz lag bei 753 Millionen Euro (2024: 798 Millionen Euro). „Wir sind überzeugt, dass wir 2026 wieder Zuwächse quer durch unser Portfolio am Markt sehen werden“, erklärt die Führungsspitze der Braugruppe.
Ein Baustein wird die Einführung neuer Produkte sein, so wie jetzt das Radler alkoholfrei. Wie die Absatzzahlen des Radlers ein Jahr nach der Markteinführung sind, kommuniziert die König-Brauerei nicht konkret. Einblicke hatte sie seinerzeit in den Entstehungsprozess des neuen Produktes gegeben: Beim Radler wurden verschiedene Mischverhältnisse mit unterschiedlichen Limonaden getestet. Im Rahmen einer Marktforschung wurden diese auch von Verbraucherinnen und Verbrauchern verkostet.
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Trotz einer anhaltend schwierigen Gesamtlage der Branche kündigt die Bitburger Braugruppe für 2026 nicht nur neue Produkte für ihre Marken wie König Pilsener an, sondern auch Investitionen in Technik und Standorte. Das gilt auch für Duisburg und die König-Brauerei.






