Der Taxi-Teller ist Kult im Ruhrgebiet – und seit diversen Instagram-Posts ohnehin in aller Munde. Christos Zacharis, Gründer der Burger Nerds, setzt nun noch einen drauf: Im März gibt es bei ihm als Aktion den Taxi-Burger. Zwischen die Brötchenhälften kommen Currywurst, Rindfleisch, Zwiebel und Zaziki. So viel sei verraten: „Der Burger wird sehr oft bestellt.“

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Vor elf Jahren hat der Unternehmer die Burger Nerds gegründet und innerhalb von zwei Jahren vier Filialen eröffnet. In Walsum fing alles an. Oberhausen kam als Flagship-Store dazu. Wesel und Bocholt sind seit Corona allerdings wieder geschlossen. „Wir wollten eine zentrale Produktionsküche einrichten. Das Ziel war ganz klar, ein Franchise zu werden.“ Auch in der Gastro gebe es drei Argumente, warum etwas gut läuft: „Standort, Standort, Standort.“
Taxi-Burger: Kult-Gericht steht bei den Burger Nerds auf der Karte
So gesehen punktet das Restaurant im Duisburger Norden mit einer guten Autobahnanbindung und der Lage neben einem Discounter samt ausreichend Parkplätzen. Oberhausen zählt dennoch mehr Plätze und Gäste. „Wenn in der Arena oder in der Turbinenhalle etwas los ist, dann sind viele Hotels ausgebucht. Das merken wir auch bei uns.“

Um bekannt zu werden, setzen die Burger Nerds auf Social Media und haben sich so einen Namen gemacht. „Wir haben viele Stammgäste, aber in Oberhausen kommen auch Besucher, die vielleicht nur einmal da sind.“ Mittlerweile kann man das Team samt Foodtruck zudem für Veranstaltungen buchen.
Von Anfang an arbeitet Christos Zacharis mit regionalen Produzenten. „Unser Fleisch kommt von der lokalen Metzgerei und das Brot backt unser lokaler Bäcker jeden Tag frisch.“ Selbst das Wasser wird von Hövelmann aus der Walsumer Nachbarschaft geliefert.
Grundsätzlich sei das Geschäft mit der Gastro allerdings schwieriger geworden, und wer Burger essen möchte, ist durchaus „preissensibel“. Dabei seien sowohl die Löhne als auch die Preise für Öl und andere Zutaten gestiegen. Seitdem ist die Karte modular gestaltet. Die Grammzahl vom Patty kann aufgestockt werden.
Ebenso können die Besucher unter anderem Extra-Käse, -Spiegelei oder Guacamole wählen. „Bei uns wird man gut satt“, sagt Christos Zacharis. Seine Lieblingskombination – BBQ-Burger, Nachos, Joghurt, Spiegelei, Bacon samt Chili-Cheese – findet sich übrigens als „Christo-Burger“ auf der Karte.

Über Kalorien wird an dieser Stelle nicht gesprochen! Das gilt auch für den Taxi-Burger. Der Legende nach wurde er damals für einen hungrigen Taxifahrer kreiert. Da nicht mehr genug Gyros vorrätig war, packte ein Imbissbudenbetreiber noch Currywurst dazu. Bei den Nerds werden die Zutaten gestapelt, allerdings gibt’s hier einen Hamburger statt Gyros.

Sevgi arbeitet von Anfang an bei den Burger Nerds. Sie röstet das Brötchen an und grillt das Patty, wahlweise „medium“ oder als „Smash“-Variante. Als Erstes kommt die Currywurst. Die Soße ist schön würzig. Dann folgt das Rindfleisch, darüber das Zaziki samt Zwiebeln. „In Griechenland isst man das Zaziki gar nicht mit so viel Knoblauch wie in Deutschland“, vergleicht Christos Zacharis. Trotzdem schmeckt man die Zehen natürlich heraus.
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Seine Eltern hatten selbst einen Imbiss. Er ist über die Start-up-Szene in der Gastro gelandet. Damit man den Burger einigermaßen unfallfrei essen kann, gibt’s also Messer und Gabel dazu. Und viele Gäste futtern das Fast Food ziemlich zivilisiert. Pommes und Dips machen aus dem Burger dann auch einen neu interpretierten Taxi-Teller. Einzeln kostet der Burger 10,90 Euro, als Menü 15,30 Euro – auf der Karte noch bis Ende März. Die Kombi kommt auf jeden Fall gut an, übrigens nicht nur bei Taxifahrern.





