Die Hubbrücke am Rheinpreußenhafen ist nicht die einzige Brücke in Duisburg-Homberg, die seit Jahren auf eine Sanierung wartet. Ganz in der Nähe teilt ein Bauwerk dieses Schicksal: die Fußgängerbrücke, die am Eisenbahnhafen von der Königstraße zum Hebeturm abknickt. Doch für diesen Problemfall gibt’s jetzt gute Nachrichten.

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Eine ganze Menge Fördermittel steht nun bereit, um die marode Brücke zu sanieren. 778.050 Euro, um genau zu sein. Das verkündete unlängst Mahmut Özdemir, Bundestagsabgeordneter der SPD und gebürtiger Homberger. Das Geld kommt aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm des Bundes. Damit deckt Berlin die Hälfte der rund 1,5 Millionen Euro an Gesamtkosten, die wohl für die Erneuerung anfallen.
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Marode Brücke seit Jahren gesperrt: Politiker drängen auf Sanierung
Wann die Sanierung beginnen kann, ist noch unklar. Mahmut Özdemir sagt dazu: „Ich freue mich, dass sich mein Einsatz für die Fördermittel ausgezahlt hat. Jetzt liegt es an der Stadt Duisburg, die Sanierung umzusetzen. Ich hoffe, dass die Brücke bald wieder für Spaziergänge und Radfahrende im Eisenbahnhafen genutzt werden kann.“

Auch die Christdemokraten im Bezirk Homberg/Ruhrort/Baerl befürworten, dass das marode Bauwerk repariert wird. Bevor sie stillgelegt wurde, war die Brücke beispielsweise für Bewohner des anliegenden Pflegeheims eine wichtige Verbindung, um in der Nähe spazieren gehen zu können, sagt der CDU-Fraktionsvorsitzende Gregor Weinand.
Bei der Sanierung sollen die Stahlbetonfüße mit Naturstein erneuert werden. Außerdem werden die Stahlstützen und die Geländer denkmalgerecht wieder aufgebaut.
Drei Brücken stehen seit 2019 unter Denkmalschutz
Die Gehwegbrücke ist 60 Meter lang und Teil des Homberg-Ruhrorter-Trajekts. Dazu gehören drei Brücken, die bereits im 19. Jahrhundert errichtet wurden, um Eisenbahnwaggons im Hafengebiet über den Rhein zu setzen. Als die Admiral-Scheer-Brücke 1907 fertig wurde, verlor das Trajekt mit seinen Hebetürmen nach und nach an Bedeutung.
Heute dokumentieren die Brücken die Entwicklung der Rheinquerung, das Zusammenwachsen des linken Rheinlandes mit dem Ruhrgebiet und die wirtschaftliche Vernetzung der Rheinregion mit den Kohlerevieren des Ruhrgebiets. Seit 2019 stehen alle drei unter Denkmalschutz.




