Liebhaber der Szene-Musik zieht es am kommenden Samstag, 2. Mai, nach Duisburg, genauer gesagt in den Volkspark Rheinhausen. Vier Bands und ein Solokünstler spielen beim Open-Air-Festival „Westside im Park“. Der Eintritt ist frei.

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Schon zum zwölften Mal organisiert der Kulturverein Westside ein Event dieser Reihe in der Konzertmuschel an der Gartenstraße. Er kündigt jetzt erneut eine „abwechslungsreiche Mischung jenseits enger Genregrenzen“ an. Diesmal vereinen die Live-Acts etwa Punk, Ska, Reggae und Kneipenmusik mit Ruhrpottnote.

Open-Air-Festival in Duisburg: Fünf Live-Acts beim „Westside im Park“

Los geht‘s am Samstagnachmittag um 15 Uhr. Den Auftakt macht der Singer-Songwriter Sepp aus Kleve. Der Musiker, der bürgerlich Sebastian Onckels heißt, ist bekannt für melancholische Songs mit Akustikgitarre.

Der Kulturverein Westside organisiert das gleichnamige Festival im Volkspark. Dieses Foto zeigt (von links) Michael Märtens, Dirk Ignatovic, Ingo Fucking und Dirk Handel.
Der Kulturverein Westside organisiert das gleichnamige Festival im Volkspark. Dieses Foto zeigt (von links) Michael Märtens, Dirk Ignatovic, Ingo Fucking und Dirk Handel.© FUNKE Foto Services | Markus Joosten

Nach ihm wird es deutlich lauter, wenn Vostok Import die Bühne betritt. „Russisch, Deutsch, Englisch – egal, Hauptsache ihre Wut findet einen geeigneten Kanal“ – so beschreibt die Band aus Paderborn ihre Musik. Besucher können sich auf Punkrock einstellen, in den Metal-, Ska- und harte Gitarrensounds einfließen.

Genauso wenig einordnen lassen möchte sich Roskapankki. „Erlaubt ist, was Spaß macht. Oder Aussage hat“, beschreibt die Band aus Bonn ihr Genre. Sie spielt druckvolle Songs, Offbeat, Punk-Energie und alles, was den Zuhörern „einen gepflegten Kick in den Allerwertesten“ verpasst.

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Reggae-Urgesteine und Ruhrorter Band treten auf

Als Urgestein der Wuppertaler Reggae-Szene gilt die Gruppe Tribal M, die anschließend auftritt. Seit 25 Jahren spielt sie eigene Lieder und ausgewählte Klassiker. Anders als noch zu ihrer Gründerzeit besteht die Band heute zur Hälfte aus Ruhrpottlern – Sänger Mexx kommt etwa aus Duisburg.

Den Abschluss des Festivals machen Liedermacher Fry Hafen und seine Band aus Ruhrort. Sie spielen akustischen Kneipenpunk – oft im „Café“ im Dellviertel, aber auch gerne bei alternativen Events wie dem „Westside im Park“.

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Festival wurde aus der Not heraus geboren

Der gleichnamige Kulturverein ist in Duisburgs Punkszene vor allem für seine Kellerkonzerte ein Begriff. Das Festival im Volkspark entstand jedoch erst vor fünf Jahren in der Pandemie aus der Not heraus. Seitdem locken die Organisatoren mit Musikern und Bands meist zweimal pro Jahr ausgesprochene Punkrock-Fans und vorbeischlendernde Parkbesucher mit ihrer Party an.

Der Termin für das nächste „Westside im Park“ in diesem Jahr steht übrigens auch schon fest: der 29. August.