Kontrollen des Hauptzollamts Duisburg haben Mindestlohnverstöße und Schwarzarbeit in der Gastro-Branche und bei Kiosken aufgedeckt.
Nach eigenen Angaben überprüfte die Behörde am 23. und 25. April sowie am 1. Mai Betriebe in ihrem Zuständigkeitsgebiet, also in Duisburg, Essen, Mülheim, Oberhausen sowie den Kreisen Kleve und Wesel.
Kontrolle deckt Mindestlohnverstöße am Niederrhein und im Ruhrgebiet auf
Dabei befragten sie über 90 Angestellte. Sie mussten Angaben zu ihrer Tätigkeit, zum Beschäftigungsbeginn und zu ihrem Lohn machen. „Aufgrund der Befragungen wurden zwölf Strafverfahren und sechs Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet sowie in drei Fällen Verwarngelder erhoben“, erklärt das Hauptzollamt jetzt.

Denn in mehreren Fällen besteht der Verdacht, dass der Mindestlohn von 13,90 Euro pro Stunde nicht gezahlt wurde. Bei der Überprüfung von vier Arbeitnehmern kam heraus, dass diese sich illegal in Deutschland aufhielten.
Außerdem entdeckten die Zollbeamten unversteuerten Tabak und 25 Kilogramm unversteuerten Kaffee.


