Zivilfahnder der Bundespolizei haben einen Taschendiebstahl am Hauptbahnhof in Düsseldorf beobachtet. Mit Unterstützung einer Streife im Hauptbahnhof Duisburg konnte der mutmaßliche Täter wenig später gestellt werden.

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Zu dem Vorfall kam es am Donnerstag. Gegen Mittag soll der 50-Jährige am Bahnsteig gezielt Ausschau nach potenziellen Opfern gehalten haben. Die Situation hatten Zivilfahnder der Bundespolizei beobachtet. Nach einem Bahnsteigwechsel positionierte sich der Tatverdächtige hinter einem 55-jährigen Reisenden, der gerade dabei war, in den ICE in Richtung München einzusteigen.

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Unter dem Schutz eines über den Arm gelegten Schals griff der Beschuldigte unbemerkt in die Tasche des Geschädigten. Unmittelbar nach der Tat flüchtete der Mann zunächst durch den Nordtunnel, konnte jedoch durch die fortlaufende Videoüberwachung erneut auf dem Bahnsteig lokalisiert werden. Dort bestieg er einen ICE in Richtung Hamburg.

Festnahme in Duisburg: Polizei findet Bargeld und gestohlenes Handy

Beim nächsten Halt in Duisburg konnte der 50-Jährige am Hauptbahnhof gestellt werden. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Beamten 935 Euro Bargeld. Das zuvor entwendete Mobiltelefon des Opfers wurde kurze Zeit später von einer Zeugin in einer Bäckerei im Duisburger Bahnhof aufgefunden, wo der Tatverdächtige es offenbar versteckt hatte.

Der Geschädigte erstattete Anzeige und gab an, dass sich in der Handyhülle neben dem Mobiltelefon auch persönliche Dokumente sowie insgesamt rund 1500 Euro Bargeld befunden hatten.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde gegen den bereits polizeibekannten Mann ein beschleunigtes Verfahren eingeleitet. Er wurde dem Polizeigewahrsam in Düsseldorf zugeführt und soll noch am Freitag dem Haftrichter vorgeführt werden.