Nach zwei Fällen von sexueller Belästigung im Schwimmbad hat die Polizei Duisburg die Ermittlungen aufgenommen. Einer der Fälle ereignete sich im Allwetterbad Walsum in Duisburg.

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Laut Polizei soll ein 30-jähriger Mann am Pfingstmontag, 25. Mai, um 17 Uhr zwei Minderjährige in dem Schwimmbad an der Scholte-Rahm-Straße in Vierlinden körperlich berührt haben. Eine Zeugin verständigte einen Security-Mitarbeiter des Bades. Als die Sicherheitskräfte den Mann mit den Vorwürfen konfrontierten, eskalierte die Situation zu einer Auseinandersetzung, an der mehrere Personen beteiligt gewesen sein sollen.
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Die Sicherheitslage im Allwetterbad war in den vergangenen Jahren schon häufiger Gesprächsthema. 2024 kritisierte die CDU nach einer Prügelei mit Polizeieinsatz erneut, die Sicherheitsmaßnahmen im Allwetterbad seien nicht ausreichend, um Besucher vor Belästigungen und Gewalt zu schützen (wir berichteten). Vorschläge, Ausweis- und Taschenkontrollen sowie Familientage einzuführen, fanden in der Bezirksvertretung keine Mehrheit und wurden auch von Duisburg Sport abgelehnt.
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Sexuelle Belästigung im Schwimmbad: Polizei Duisburg ermittelt auch in Dinslaken
Die Polizei Duisburg ermittelt außerdem in einem weiteren Fall sexueller Belästigung. Dieser ereignete sich am Samstag, 23. Mai, im Schwimmbad Dinamare in Dinslaken. Um 18 Uhr soll ein 37-jähriger Mann dort zwei Minderjährige körperlich berührt haben. Die Mädchen informierten einen Mitarbeiter des Schwimmbads, der die Polizei verständigte. Weil ein Erziehungsberechtigter auf den 37-Jährigen losgehen wollte, mussten die Einsatzkräfte einschreiten. Die Mädchen befanden sich nach dem Vorfall in der Obhut der Eltern.
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In beiden Fällen hat das Kriminalkommissariat 15 die Ermittlungen aufgenommen. Die Polizei Duisburg betont: „Unerwünschte Berührungen, anzügliche Kommentare, bedrängendes Verhalten, heimliches Fotografieren oder andere sexualisierte Übergriffe sind Grenzverletzungen und können Straftaten darstellen, denen konsequent nachgegangen wird.“







