Die Stadt Duisburg hat 14 neue Schilder aufgestellt, die vor den tödlichen Gefahren des Badens im Rhein warnen. Sie wurden an „den wichtigsten Zugängen zum Rhein“ aufgestellt, so die Stadt, und sollen die Menschen „nochmals deutlich auf die erheblichen Gefahren des Badens und Schwimmens im Rhein aufmerksam machen und das bereits geltende Badeverbot unterstreichen“.

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Auf fünf Sprachen schreien die roten Schilder den Menschen „Lebensgefahr! Gefährliche Strömung“ entgegen, ein QR-Code führt zu weiteren Informationen, Risiken und der Erklärung des Badeverbots – auf noch mehr Sprachen als auf dem Schild selbst. Dort erinnert die Stadt daran, dass starke Strömungen, Sogwirkung durch die Schifffahrt, Strudel und steile Ufer selbst für geübte Schwimmer lebensgefährlich sein können.

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Ein wenig dezenter, per Piktogramm, geben die Schilder den Menschen außerdem mit auf den Weg, dass laute Musik und offenes Feuer ebenfalls verboten sind und dass man am Rheinufer entspannt liegen darf – im Gegensatz zu seinem Müll, der gehört doch bitte in die Tonne.

Trotz eindringlicher Warnungen gehen vor allem im Bereich des Alsumer Steigs immer wieder Menschen im lebensgefährlichen Strom baden. So etwa im Juni, als bei einer Kontrolle Väter mit ihren Kindern aufgefallen waren. Die Männer waren mit ihren acht und elf Jahre alten Kindern in den Rhein gegangen. Wenige Tage später löste ein 52-Jähriger im Bereich des Ruhrorter Hafens einen Großeinsatz aus. Eine Zeugin hatte den Mann im Bereich der Rheinorange im Wasser beobachtet und die Polizei alarmiert.