Der große Regen lässt weiter auf sich warten – der Rheinpegel am Niederrhein sinkt noch schneller, als es die Vorhersagen des elektronischen Wasserstraßen-Informationsservices (ELWIS) zuletzt prognostiziert hatten: Bereits am Freitagmittag hat der Pegelstand in Duisburg-Ruhrort die Marke von 130 Zentimetern erreicht.
Dieser neue historische Tiefstwert war Anfang dieser Woche erst für Montag, 17. August, berechnet worden. Nun aber wird der Pegel voraussichtlich bereits am Freitagabend auf unter 1,30 Meter sinken. Laut Vorhersage vom Freitagmittag soll der Wasserstand bis Sonntagabend sogar auf 124 Zentimeter absacken, am Montag noch weiter.
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Bis zum 1. August datierte der niedrigste bekannte Wasserstand in Ruhrort vom 23. Oktober 2018: 153 Zentimeter. Um die Fahrrinnentiefe für die Schifffahrt in Ruhrort zu berechnen, muss man 47 Zentimeter zum Pegelstand addieren. Der tiefste Punkt der Rheinsohle liegt bei einem Pegel von 130 Zentimetern also 177 Zentimeter unter der Wasseroberfläche.
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Meteorologen erwarten nach wochenlanger Trockenheit erst in der Nacht auf Montag gebietsweise Regen im Süden Deutschlands und am Oberrhein. Das könnte das wochenlange Absinken des Wasserstands auf dem wichtigsten Wasserweg Europas stoppen. In Duisburg ist nach einem Temperaturabfall am Sonntag sehr wahrscheinlich am Dienstag mit Regen zu rechnen.










































