Nanu, ist schon Warntag? Das werden sich viele in Duisburg gedacht haben, als am Dienstag um 11.17 Uhr die Sirenen zu hören waren. Nein, es bleibt bei Donnerstag, 10. September, um 11 Uhr. Dann werden bundesweit alle Sirenen auf die Probe gestellt. Aktuell hat einfach nur jemand in Duisburg den falschen Knopf gedrückt.

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„Der Alarm ist versehentlich bei Wartungsarbeiten zur Vorbereitung auf den Sirenenwarntag ausgelöst worden“, erklärt Stadtsprecher Falko Firlus. Die Verwaltung beauftragt eine externe Firma, die sich um die Sirenen Duisburgs kümmert. Einer der Mitarbeiter hat den falschen Alarm versehentlich ausgelöst.

Viele Duisburger verwundert: Warum heulen die Sirenen schon am Dienstag?

Das hat der Feuerwehr ordentlich Arbeit beschert. Weil die Sirenen in der ganzen Stadt zu hören waren, haben viele verwunderte oder besorgte Bürger bei der Feuerwehr angerufen. Die konnte Entwarnung geben. Wie übrigens auch der Ton: „Es war keine Warnung, sondern der Entwarnungston“, so Firlus.

Der bundesweite Warntag wird vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe koordiniert. Den Anfang macht am Donnerstag um 11 Uhr ein einminütiger Dauerton, das Signal für die Entwarnung. Den kennen viele ja jetzt schon. Danach folgt ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton – er steht für die Warnung. Zum Abschluss ertönt erneut der Entwarnungston. Der soll um 11.45 Uhr erklingen.

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Bei früheren Probeläufen haben in Duisburg nicht alle Sirenen ordnungsgemäß funktioniert: Im März etwa lösten 55 von 81 aktiven Sirenen nicht aus. Grund dafür war eine Umstellung der Sirenen auf den 5G-Standard, die noch nicht abgeschlossen war.

Wer der Stadt im Anschluss an den Warntag eine Rückmeldung zu den Sirenen geben möchte, kann eine E-Mail mit dem Betreff „Probealarm“ an kub@feuerwehr.duisburg.de senden. Empfänger ist die Stabsstelle Krisenmanagement und Bevölkerungsschutz. Weitere Informationen zum Warntag und zum richtigen Verhalten in Gefahrensituationen gibt es auf der Internetseite des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe unter www.bbk.bund.de.