Die heimischen Unternehmen machen sich mit Nachdruck stark für die Olympia-Bewerbung des Ruhrgebiets. „Es wäre auch für Duisburg eine Jahrhundert-Chance“, so Alexander Kranki, Vorstandsvorsitzender von Wirtschaft für Duisburg. „Die Stadt könnte bei Verkehr, Arbeitsplätzen und Stadtentwicklung dreifach profitieren“, sagt Christian Kleff, Hauptgeschäftsführer der Unternehmerverbandsgruppe.
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Vor der Entscheidung über den nationalen Bewerber für die Austragung der Olympischen Spiele 2026, die am Samstag, 26. September, beim DOSB-Kongress in Baden-Baden zwischen dem Ruhrgebiet und München fällt, verweist Kranki auf den starken Rückhalt in der Bevölkerung. „Die Menschen wollen Olympia. In den Ratsbürgerentscheiden im April stimmten in 16 der 17 beteiligten Kommunen rund zwei Drittel für die Bewerbung KölnRheinRuhr.“

Duisburg kann von Investitionen in Infrastruktur profitieren
Die Region überzeuge durch ein nachhaltiges, kompaktes und spektakuläres Konzept, findet Christian Kleff. „100 Prozent der benötigten Sportstätten – in Duisburg ist das etwa die Regattabahn – sind bereits vorhanden oder müssen nur temporär ertüchtigt oder errichtet werden.“ Von den für die Spiele erforderlichen Investitionen in Bahnen, Straßen und schnelles Internet werde Duisburg langfristig profitieren, glaubt Alexander Kranki.
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Weil fast alle Sportstätten bereits stehen, könne in die Infrastruktur investiert werden, so Kleff: „Der Ausbau von Bus und Bahn – allen voran der Rhein-Ruhr-Express (RRX) – bekommt endlich den nötigen Turbo. Eine runderneuerte Infrastruktur bleibt über Olympia hinaus. Von verlässlicheren Zügen, barrierefreien Wegen und schöneren Quartieren profitieren alle.“
Olympia ist Wirtschaftsfaktor und hilft dem Image der Region
Olympia sei ein immenser Wirtschaftsfaktor, da Handwerk, Gastronomie, Industrie und Dienstleister direkt von Investitionen profitieren, erinnert Alexander Kranki: „Das internationale Rampenlicht hilft zudem massiv dabei, dringend gesuchte Fachkräfte und Investoren für das Revier zu gewinnen.“ Apropos Image – das Sportereignis sorge für eine positive Wahrnehmung dieser Region in der ganzen Welt.




