Fridays For Future (FFF) lädt zum nächsten globalen Klimastreik in Rees ein. Am Freitag, 25. März, werden weltweit wieder Menschen jeden Alters für mehr Klimaschutz auf die Straße gehen. Auch in Rees ist eine Demo angemeldet, die um 17 Uhr auf dem Platz vor dem Rathaus mit einer kurzen Auftaktrede beginnt. Anschließend ist ein Demozug durch die Stadt geplant, gegen 18 soll die Veranstaltung enden.

„Wir bleiben hartnäckig, weil wir davon überzeugt sind, das Richtige zu tun“, so Mitorganisatorin Jule

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Schwartz über ihre Motivation trotz rückläufiger Teilnehmerzahlen bei den letzten Demos. „Die Folgen des Klimawandels werden von vielen Menschen immer noch unterschätzt. Zukünftige Generationen werden an dem, was wir heute falsch machen, nichts mehr ändern können. Eine klimagerechte Welt ist möglich, aber das, was tatsächlich für sie getan und nicht nur versprochen wird, ist noch lange nicht genug. Wir müssen daher den Druck auf die Politik immer weiter erhöhen, indem immer mehr Menschen auf die Straße gehen, auch in Rees.“

Flutkatastrophe habe gezeigt, was Extremwetter bedeutet

Auch Roland Mümken, ebenfalls Aktivist bei FFF Rees, warnt: „Gesellschaft, Ökosysteme und Klima sind voneinander abhängig und verwundbar. Schon jetzt kämpfen wir überall auf der Welt mit bedrohlichen Krisen. Wir können es uns nicht leisten, dass der Klimawandel bestehende Krisen verschärft und neue entstehen lässt. Die Gefahren sind sehr real. Wir haben durch die Flutkatastrophe in NRW letztes Jahr selbst erlebt, was Extremwetter bedeutet. Wir wissen, dass der Klimawandel das Risiko für Kriege und Pandemien erhöht und die Heimat vieler Menschen zerstört. Wir dürfen unseren Kindern nicht eine Welt hinterlassen, in der Krisen eine solche Zahl und ein solches Ausmaß annehmen, dass sie vielleicht nicht mehr beherrschbar sind.“