(Ein-)Blicke hinter die Abläufe eines modernen Praxisbetriebs bietet die Campuspraxis Rees am Samstag, 6. Dezember. Die neue Einrichtung des Gesundheitscampus Wesel öffnet am Markt 12-13 von 10 bis 14 Uhr ihre Türen für alle Interessierten, die mehr über den Alltag, das übergreifende Praxis- und Versorgungskonzept und die Räumlichkeiten der Praxis erfahren möchten. Alle Besucher können sich auf vielfältige Informationen, frisch gebackene Waffeln und persönliche Gespräche freuen.
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Am Tag der offenen Tür erwartet die Gäste ein abwechslungsreiches Programm, das zeigt, wie breit die hausärztliche und fachärztliche Versorgung aufgestellt ist. Im Rahmen einer Praxis-Rallye können verschiedene Stationen erkundet werden. Unter allen Teilnehmenden werden zudem Preise verlost; die Ziehung der Gewinner findet gegen 13.45 Uhr statt. Die Stationen geben Einblicke in die medizinischen Angebote der Praxis, in der Allgemeinmedizin, hausärztliche Versorgung und Orthopädie und bald auch Onkologie vertreten sind.
Medizinische Diagnostik erleben und Experten treffen
An der ersten Rallye-Station stellt das Praxisteam das Thema Lungenfunktionsmessung vor und zeigt, wie Atemvolumen und Atemleistung erfasst werden und welche Bedeutung diese Untersuchungen in der Diagnostik von Atemwegserkrankungen haben. An den weiteren Stationen gibt es detaillierte Infos und Demonstrationen zu wichtigen gesundheitlichen Fragestellungen wie dem Blutdruck inklusive Informationen zur korrekten Messmethode, zu Einflussfaktoren und zu Aspekten der Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, der Hautkrebsvorsorge und den Möglichkeiten einer hochmodernen Ultraschalldiagnostik.
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Darüber hinaus bietet der Tag der offenen Tür zahlreiche Gelegenheiten zum Austausch mit den medizinischen Experten. Sie stehen für Fragen bereit, erläutern Abläufe der verschiedenen Fachbereiche und geben Einblicke in die interdisziplinäre Zusammenarbeit innerhalb der Campuspraxis. Gleichzeitig haben Besucher die Möglichkeit, die neuen, barrierearmen und patientenorientiert gestalteten Räumlichkeiten kennenzulernen und sich selbst ein Bild von der Praxisorganisation zu machen.
+++ Das hatte die NRZ zuvor berichtet +++

Mit der Eröffnung der Campuspraxis am Markt 12 ist die medizinische Versorgung in Rees deutlich verbessert worden. „Die Idee einer Campuspraxis ist, dass wir innerhalb einer Praxis mehrere Fachrichtungen miteinander verbinden“, erklärte Heino ten Brink, der Geschäftsführer des Gesundheitscampus, zu dem auch das evangelische Krankenhaus in Wesel gehört. Das Angebot startet mit den Bereichen Allgemeinmedizin und Orthopädie, im nächsten Jahr folgen Onkologie und Diabetologie.
Campuspraxis hat zehn Sprech- und Behandlungsräume
Sie haben uns mit offenen Armen empfangen, im gesamten Prozess unterstützt und Steine aus dem Weg geräumt
Martin Straatmann, , Stellvertretender Geschäftsführer des Gesundheitscampus Wesel
In den früheren Räumlichkeiten von Dr. Winfried Virke und Dr. Christine Monser sind in nur acht Wochen – nach einem kompletten Umbau – moderne Praxisräume entstanden. Sie bestehen aus zehn Sprech- und Behandlungszimmern sowie drei Wartebereichen. Weitere Räume sind für Untersuchungen wie EKG und Ultraschall, für Personal und das Backoffice vorhanden. Die Anmeldung erfolgt entweder klassisch am Stehcounter oder an mehreren Self-Check-In-Terminals. Dort können Patientinnen und Patienten auch, nach erfolgter Terminreservierung im Internet, direkt mit einem QR-Code einchecken.

Aus dem Wartebereich werden sie nicht mehr vom Arzt abgeholt, sondern erfahren über große Bildschirme, in welchem Sprech- oder Untersuchungszimmer der Arzt wartet.
Praxis ist mit Gesundheitscampus Wesel vernetzt

Neben dem Vorteil, mehrere Fachrichtungen auf einer Fläche zu bündeln, gibt es zusätzliche Synergien mit den weiteren Einrichtungen des Gesundheitscampus Wesel. „Wenn Sie einen Termin im Hernienzentrum oder beim Chefarzt der Wirbelsäulenchirurgie des Krankenhauses benötigen, können wir den direkt aus der Praxis vereinbaren“, erläuterte Martin Straatmann, der stellvertretende Geschäftsführer des Gesundheitscampus. Auch MRT- und CT-Untersuchungen oder Termine zur Strahlentherapie können direkt gebucht werden.
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Zur aktuellen Eröffnung am 14. November wurden neben den am Umbau beteiligten Mitarbeitern auch Ärzte, Apotheker aus Rees sowie Vertreter der Stadtverwaltung eingeladen. „Wir freuen uns, dass das Evangelische Krankenhaus Wesel mit diesem medizinischen Versorgungszentrum einen ganz wichtigen Standort mit haus- und fachärztlicher Versorgung aufbaut und die Anbindung unserer Bürgerinnen und Bürger an das Evangelische Krankenhaus stärkt“, sagte Bürgermeister Sebastian Hense.
Gesundheitscampus: Stadt hat „Steine aus dem Weg geräumt“
Die Stadtverwaltung, insbesondere die Wirtschaftsförderin Sandra Kimm-Hamacher, haben sehr intensiv daran gearbeitet, die medizinische Versorgung im Stadtgebiet zu verbessern. Daher dankte Straatmann auch der Stadt Rees: „Sie haben uns mit offenen Armen empfangen, im gesamten Prozess unterstützt und Steine aus dem Weg geräumt.“

Ab sofort können Termin gebucht werden. Dr. Mohammed Safi deckt dabei den Bereich Orthopädie und Unfallchirurgie ab, während Dr. Oksana Vasiljeva die allgemeinmedizinische Versorgung übernimmt. Im nächsten Jahr ergänzt Andrea Scholten, Fachärztin für Hämatologie und Onkologie, das Team.
Individuelle Behandlungskonzepte für Patienten
Vor einem Jahr entschied sich der Gesundheitscampus Wesel dazu, sich auf einen freigewordenen Kassensitz für Orthopädie zu bewerben. Mit einer Campuspraxis für Allgemeinmedizin in Verbindung mit Gynäkologie und Geburtshilfe an der Esplanade in Wesel wurde die Idee erfolgreich umgesetzt, daher bewarb man sich bei der Kassenärztlichen Vereinigung mit diesem Konzept für Rees. „Wir konnten im Bewerbungsverfahren davon überzeugen, dass unser Konzept das bessere für die medizinische Versorgung der Menschen im Kreis Kleve ist“, so Straatmann.

„Unser Ziel ist es, unsere Patientinnen und Patienten ganz individuelle Behandlungskonzepte anzubieten, die auf moderne medizinische Expertise basieren“, betonte Mohammed Safi. „Dabei legen wir großen Wert auf eine gute Zusammenarbeit mit den Krankenhäusern und anderen medizinischen Einrichtungen.“





