In dem Auffahrunfall auf der A12 bei Beek am 25. November waren insgesamt vier Autos verwickelt und fünf Personen wurden verletzt, darunter ein Baby und die Mutter. Warum der Unfallverursacher ins Stauende von den deutschen Grenzkontrollen fuhr, ist nach wie von nicht geklärt. Die niederländische Verkehrsbehörde Rijkswaterstaat habe das Stauende mehfach und rechtzeitig auf der A12 signalisiert.

Fahrer war nicht alkoholisiert

Der durch Polizei angeordnete Alkoholtest war negativ. Es gebe also keinen Hinweis darauf, dass der Autofahrer alkoholisiert am Steuer saß, so die niederländische Polizei. Ob der Fahrer möglicherweise unter Einfluss von Medikamenten stand, sei nach wie vor unklar, da der Speicheltest nicht alle Medikamente nachweisen könne.

>> So berichteten wird am 26. November 2025

Baustelle A12 in den Niederlanden
Zwischen Beek und Emmerich-Elten gab es am Dienstagabend einen schweren Verkehrsunfall. Wir zeigen ein Symbolfoto. © FUNKE Foto Services | Thorsten Lindekamp

Am Dienstagabend ereignete sich auf der A12, kurz vor dem deutschen Grenzkontrollpunkt, ein schwerer Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten. Bilder eines niederländischen Pressefotografen zeigen ein großes Ausmaß an Zerstörung. Mehrere Autos waren in der Unfallkette verwickelt. Die genaue Ursache steht noch nicht fest. Der Unfall entwickelte sich im Bereich eines Rückstaus durch die Grenzkontrollen.

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Enormer Stau an der Grenze

Der Auffahrunfall geschah gegen 19:15 Uhr in der Nähe der Shell-Tankstelle bei Babberich. Die Fahrspuren in Fahrtrichtung Emmerich-Elten wurden von Rijkswaterstaat gesperrt. Der Verkehr wurde über die Anschlussstelle Beek umgeleitet. Es entstand ein langer Stau.

Mehrere Verletzte auf der A12

Personen vor Ort berichten, dass es mehrere Verletzte gab, die von Rettungsdiensten in Krankenhäuser gefahren wurden. Die Polizei bestätigt, dass es fünf Verletzte gab. Die genaue Unfallursache wird noch untersucht. Ob der Verursacher des Unfalls unter Alkoholeinfluss stand, ist Gegenstand von Ermittlungen der Polizei.

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Es ist nicht das erste Mal, dass es in diesem Bereich zu einem schweren Unfall gekommen ist. Anfang November gab es bereits ein Auffahrunfall bei Babberich. Später folgte noch ein weiteres Unglück am Autobahnkreuz Oud-Dijk zwischen Zevenaar und Beek, und auch ein Lkw, dessen Fahrer gegen die Leitplanken fuhr, verursachte Stau in Fahrtrichtung Arnheim. Im Sommer, kurz vor den Ferien, sorgte eine Massenkarambolage bei Zevenaar mit 16 beteiligten Autos für einen unguten Start in den Urlaub. Mittlerweile ist die A12 zwischen Elten und Arnheim eine gefährliche Strecke geworden.

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Autofahrer sollten extravorsichtig sein

Die A12 hat nach Aussagen eines Sprechers von Rijkswaterstaat auch ihr Limit erreicht. Mehr Verkehr könne die Autobahn kaum noch aufnehmen. Dies zeigt sich auch am Verschleiß der Fahrbahn. Im November musste ein Loch unter der Autobahn gefüllt werden. Dafür wurde die Strecke einige Tage voll gesperrt.

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Auch die deutschen Grenzkontrollen sorgen für eine weitere Gefahrenstelle, die Unfälle zur Folge haben. Ein Sprecher von Rijkswaterstaat sagte der niederländischen Tageszeitung De Gelderlander, dass die Verkehrsbelastung der A12 zwischen Arnheim und Emmerich stark zugenommen habe. Es brauche daher nicht viel, um einen Unfall mit enormen Folgen auszulösen. Die Verkehrssituation verlange von allen Verkehrsbeteiligten eine große Aufmerksamkeit. Der Sprecher warnt daher die Autofahrer: „Seien Sie aufmerksam, halten Sie Abstand, schauen Sie nicht aufs Handy. Und passen Sie Ihren Fahrstil an.“

Wie berichtet, soll die A12 im Bereich Groessen ausgebaut werden. Dann wird sich die Situation erst einmal weiter verschlechtern, da noch zusätzlich Baufahrzeuge unterwegs sein werden. Ende des Jahres sollen die ersten Arbeiten bei Zevenaar beginnen.