Diese Gelegenheit bietet sich der Feuerwehr nicht jederzeit. Die Löscheinheit Haffen-Mehr der Reeser Feuerwehr hat am Montag zu einer spontanen Übung 21 Feuerwehrleute zusammengetrommelt, die sich durch die winterlichen Witterungsverhältnisse ergab. In der zugefrorenen Kirchenrenne in Rees-Mehr konnte eine Eisrettung geübt werden. Im Szenario war eine Person ins Eis eingebrochen.
Überlebensanzüge schützen Feuerwehrleute bei simuliertem Eiseinbruch
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Dazu haben sich zwei Kameraden in Überlebensanzüge gehüllt. In diesen Anzügen sind die beiden Feuerwehrleute vor der eisigen Temperatur geschützt. Zudem sind die Anzüge mit Auftriebskörpern versehen, sodass sie nicht untergehen können. Doppelt gesichert, begab sich der erste Kamerad auf das Eis und brach dann, einige Meter vom Rand, geplant in das Eis ein.

Jetzt begann der eigentliche Rettungseinsatz der Feuerwehr, heißt es im Bericht der Wehr. Es wurden verschiedene Methoden zur Eisrettung geprobt. Es ging um die optimale Gewichtsverteilung auf dem Eis, um möglichst nah an die eingebrochene Person zu kommen.
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Rettung aus Eiswasser gelingt mit Leitern und Spineboard
Die Gewichtsverteilung kann zum Beispiel über das Auslegen von Leitern oder über eine Rettungsmulde (Spineboard) erreicht werden. Dann wird die eingebrochene Person aus dem Wasser gehoben und vom Ufer aus, mit Leinen, möglichst zügig an Land gezogen.

Die Feuerwehr weist im Rahmen der Übung darauf hin, dass zugefrorene Gewässer niemals ohne Prüfung betreten werden sollten. Wenige Zentimeter dünnes Eis kann brechen – oft ohne Vorwarnung.

Gefahr bei zugefrorenem Gewässer: Einbruch ist lebensgefährlich
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„Wir appellieren an alle Bürgerinnen und Bürger, besonders an Kinder und Jugendliche, keine Risiken einzugehen“, so Übungsleiter Jan Oostendorp. „Ein Einbruch ins Eis ist lebensgefährlich und kann innerhalb weniger Minuten zu Unterkühlung führen.“




