Zwei leicht verletzte Personen. Das teilte die Polizei auf NRZ-Nachfrage am Freitag nach dem Unfall am Donnerstagabend mit. Nicht mehr? Nein, hieß es von der Pressestelle. Die Polizei wollte es aber nochmal prüfen und sich melden, falls es doch mehr sind. Das Telefon blieb stumm.

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Später am Freitag folgt dann der Lagebericht der Feuerwehr Rees auf Facebook: „Aufgrund der Schilderung des Anrufers wurde entschieden, die Feuerwehr und den Rettungsdienst mit dem Stichwort: ‚Verkehrsunfall Person eingeklemmt‘ zu alarmieren. Nach dem Eintreffen des ersten Fahrzeugs wurde festgestellt, dass zwar keine Person in den zwei Fahrzeugen eingeklemmt oder eingeschlossen war, aber die Anzahl der Verletzten höher war, als vorher bekannt.“ Der Einsatzleiter ließ dann auf das Stichwort MANV 10 (Massenanfall von Verletzten oder Erkrankten) erhöhen. Daraus folgte ein vorgeplanter Maßnahmenkatalog für den Rettungsdienst mit einer Erhöhung der Rettungsmittel.

Verwirrung um MANV-Alarm: Ersthelfer widerspricht Einsatzleitung

Ein Hinweis, wieviele Personen tatsächlich verletzt waren, blieb aus. Ein Ersthelfer des Unfalls kommentierte den Facebook-Post dann: „Ich selbst habe vor Eintreffen des Rettungsdienstes und der Feuerwehr der Leitstelle Kleve bereits als Kollege eine Rückmeldung via Telefon gegeben, dass es sich um zwei Kinder und zwei Erwachsene handeln würde; dieses auch mit eurem Einsatzleiter kommuniziert. Warum er dann noch MANV 10 ausgelöst hat, ist mir ein Rätsel.“ Scheinbar waren also auch zwei Kinder am Unfall beteiligt, blieben aber unverletzt. Massenhaft Verletzte gab es nicht.

+++ Das hatte die NRZ am Freitag berichtet +++

Das hätte schlimmer ausgehen können: Am Donnerstagabend um kurz vor 19 Uhr fuhr ein 61-jähriger Reeser mit seinem Auto der Marke Skoda auf der Speldroper Straße auf die Kreuzung mit der B67 zu. „Er fuhr, ohne anzuhalten, über die Kreuzung“, berichtet Corinna Saccaro, Sprecherin der Kreis Klever Polizei. So kam es zur Kollision.

Beide Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt

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Von Rechts kam nämlich eine 25-jährige Bocholterin mit ihrem Auto aus Rees kommend in Richtung Isselburg. Sie konnte den Zusammenstoß nicht mehr verhindern und kam etwa 50 Meter weiter im Feld zum Stehen. Beide Personen wurden zum Glück nur leicht verletzt. Die Fahrzeuge wurden beide erheblich beschädigt.

Unfall Rees B67
Schwerer Unfall an der B67 in Rees. Die Straße war gut zweieinhalb Stunden gesperrt für die Unfallaufnahme.© TV Niederrhein | Guido Schulmann

Die B67 war für die Unfallaufnahme noch bis etwa 21.30 Uhr gesperrt, berichtet Saccaro.