Bei den Stadtwerken Rees ist jetzt ein Kapitel Unternehmensgeschichte gut sichtbar zu Ende gegangen: Der Abriss des ehemaligen Verwaltungsgebäudes am Melatenweg hat begonnen. Nachdem die Mitarbeitenden bereits 2022 in den benachbarten Neubau umgezogen waren, rollten nun die Bagger an der alten Immobilie an.
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Das frühere Verwaltungsgebäude sei über Jahre hinweg stark baufällig geworden und habe langfristig nicht erhalten werden können, so die Stadtwerke Rees. Ursache dafür seien Schäden am Baukörper gewesen, die letzten Endes durch den Untergrund entstanden seien. Verfüllmaterial aus Hochofenschlacke reagierte über die Jahre mit Feuchtigkeit, dehnte sich aus und führte zu erheblichen Rissen im Mauerwerk.
Wir haben mit dem Abriss etwas gewartet, weil wir zum einen ja keinen Zeitdruck hatten und zum anderen auf sinkende Preise gewartet haben.
Mareike Linsenmaier, Geschäftsführerin der Stadtwerke Rees
49.000 Euro Kosten
„Wir haben mit dem Abriss etwas gewartet, weil wir zum einen ja keinen Zeitdruck hatten und zum anderen auf sinkende Preise gewartet haben. Nun kostet uns der Abriss inklusive der Sortierung der Materialien und der fachgerechten Entsorgung rund 49.000 Euro“, sagt Geschäftsführerin Mareike Linsenmaier. „Gleichzeitig war dieser Schritt notwendig, weil das Gebäude baulich nicht mehr zu retten war. Umso mehr freuen wir uns, dass wir bereits vor einigen Jahren den Schritt in eine moderne und zukunftsfähige Verwaltung gehen konnten.“ Den Abriss erledigt die Firma Barking aus Bocholt.

Der neue Stadtwerke-Sitz befindet sich nur rund 50 Meter entfernt vom alten Gebäude. Der Neubau war bereits 2018 geplant worden und wurde unter Beteiligung regionaler Handwerksbetriebe sowie nach Plänen des Reeser Architekten Jürgen Terlinden umgesetzt. Auf rund 555 Quadratmetern bietet das neue Verwaltungsgebäude moderne Arbeitsplätze und Raum für die weitere Entwicklung des Unternehmens. Kostenpunkt seinerzeit: 1,3 Millionen Euro.
Bestehende Werkhalle bleibt in Betrieb
Besonderen Wert legten die Stadtwerke Rees beim Neubau auf zeitgemäße Energietechnik. Beheizt wird das Gebäude über eine Luft-Wasser-Absorptionswärmepumpe in Kombination mit Fußbodenheizung. Zusätzlichen Strom erzeugen Photovoltaik-Elemente auf dem Dach.
Vom Abriss nicht betroffen ist die bestehende Werkhalle der Stadtwerke Rees. Sie bleibt weiterhin in Betrieb und wird unverändert genutzt.
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Moderne Arbeitsbedingungen im neuen Gebäude
„Auch wenn ein wenig Wehmut dazugehört, wichtig ist doch der Blick nach vorne“, meint Geschäftsführerin Mareike Linsenmaier. „Mit dem neuen Gebäude sind wir technisch und energetisch gut aufgestellt – und schaffen moderne Rahmenbedingungen für unsere Mitarbeitenden und unsere Aufgaben in der kommunalen Daseinsvorsorge. Das alte Gebäude ist jetzt Geschichte.“





