Die Zahl der Kinder unter sechs Jahren sinkt kontinuierlich, die Stadt Essen baut trotzdem Betreuungsplätze aus. 487 neue Plätze sind für das Kita-Jahr 2026/2027 geplant. Damit erreicht die Stadt nach eigenen Angaben voraussichtlich eine Versorgungsquote von 40,8 Prozent bei den Unter-Dreijährigen und eine Ü3-Versorgung von 96,7 Prozent.
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Insgesamt 33.336 Kinder zwischen null und sechs Jahren leben derzeit in Essen. Die Zahl ist um 1067 im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Für sie werden am Ende dieses Kindergartenjahres 21.220 Kita-Betreuungsplätze zur Verfügung stehen sowie 2567 Plätze in der Kindertagespflege. Damit übertrifft die Stadt die Zielvorgaben für die jüngeren Kinder (40 Prozent) und verfehlt knapp die 100-Prozent-Abdeckung bei den älteren Kindern.
Kinderbetreuung in Essen: Versorgung je nach Stadtteil sehr unterschiedlich
Am Ende des Kita-Jahres 2026/2027 sollen 23.745 Plätze zur Verfügung stehen. 367 Plätze für Ü3-Jährige und 120 Plätze für U3-Jährige sollen im Laufe des Jahres ab Sommer entstehen. Rein rechnerisch fehlen dann noch 592 Plätze in der gesamten Stadt. Allerdings ist die Versorgungsquote von Stadtteil zu Stadtteil unterschiedlich.
Im laufenden Kita-Jahr fehlten bei den Drei- bis Sechsjährigen beispielsweise 250 Plätze in Katernberg, 186 Plätze im Südostviertel, 141 in Bedingrade und 134 in Kray. Auf Bezirksebene fehlten in den Bezirken IV bis IX Kita-Plätze: 349 in Bezirk IV, 80 in Bezirk V, 130 in Bezirk in VI, 326 in Bezirk in VII, 84 in Bezirk VIII und 97 in Bezirk IX.
Freie Betreuungsplätze in Kitas und Kindertagespflegen in Essen
In den vergangenen zehn Jahren sind fast 6000 Betreuungsplätze in Essen entstanden. Im Gegensatz zu früheren Jahren sind im aktuell laufenden Kita-Jahr nicht nur in der Kindertagespflege, sondern auch in den Kindertageseinrichtungen freie Plätze vorhanden. Unter www.essen.de/platzfreikinder werden sie monatlich aktualisiert veröffentlicht.
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Die Aufwendungen für das Kita-Jahr 2026/2027 liegen für Betriebskostenzuschüsse bei insgesamt 234 Millionen Euro. Im laufenden Kita-Jahr 2025/2026 waren die Gesamtkosten mit 278 Millionen Euro beziffert. Davon wurden lediglich 12,4 Millionen Euro durch Elternbeiträge finanziert. Denn nur für ein Drittel der Kita-Plätze werden Beiträge fällig. Sie entfallen beispielsweise für Geschwisterkinder, bei Bürgergeldempfängern, bei Eltern, die unter 13.000 Euro jährlich verdienen. Zudem sind die beiden letzten Kindergartenjahre vor der Grundschule in Nordrhein-Westfalen beitragsfrei.







