Campingplatzidylle im Schatten der Zeche, dazu einige Damen und ihr jährliches Treffen: Mit Humor und Nostalgie erzählt das Stück „Vonne Kolonie ann Ruhr“ vom früheren Leben voller Kohle im Ruhrgebiet: geprägt von Zechen, Tante-Emma-Läden und großen Familienfesten.
Ein Stück voller Erinnerungen und Humor in Essen-Leithe
Mit viel altersweisem Witz und Charme erinnern sich die Protagonistinnen an vergangene Zeiten: an den Milchmann, der die Milch noch persönlich brachte, an die Kinderschützenfeste, bei denen „Ommas“ Gardine zur Prinzessinnen-Robe wurde, und an die daheimgebliebenen Ehemänner, die für so manche Anekdote gut waren.
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All das bringt das Seniorentheater Essen am Samstag, 14. März, auf die Bühne, wenn es im Julius-Leber-Haus der Arbeiterwohlfahrt gastiert. Das Publikum darf sich auf eine liebevolle und humorvolle Reise durch das Leben im Ruhrgebiet freuen, verspricht der Veranstalter. Die Erfahrung zeigt immer wieder die Beliebtheit solcher Rückblicke, wenn etwa Ausstellungen oder Kalender an Geschäfte, Kneipen oder ganze Straßenzüge erinnern, die viele noch kennen. Dann werden oftmals Erinnerungen wach an frühere Einkäufe, manch durchfeierte Nacht oder auch alteingesessene Wirte und Geschäftsleute im Stadtteil.
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Jetzt gibt es diesen nostalgischen Rückblick auf der Bühne: Zu sehen werden auch Original-Requisiten sein, darunter Grubenlampen und Schalke-Schals, alte Schwarzweiß-Fotos und Geschichten, die so manche Erinnerung wecken. Regisseurin Heide Urban jedenfalls zeigt sich begeistert von ihren Schauspielern: „Ich bin jedes Mal überrascht, mit wie viel Elan und Herzblut meine Leute dabei sind. Wir haben gemeinsam sehr viel Spaß, nicht nur auf, sondern auch hinter der Bühne“, verrät sie von den Proben.
„Das Stück verspricht nicht nur Unterhaltung, sondern auch ein Stück Heimatgefühl – ganz so, als gäbe es nach der Vorstellung noch Kartoffelsalat wie bei Muttern“, heißt es in der Einladung, wenn die alten Zeiten lebendig werden – zumindest während der Aufführung.
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Die Aufführung beginnt im Julius-Leber-Haus, Meistersingerstraße 50, um 15 Uhr und entführt das Publikum in eine Zeit, als der Pott noch Kohlestandort war. Der Eintritt ist frei – Spenden willkommen.








