Ein Häftling der Justizvollzugsanstalt Essen ist in seiner Zelle verstorben. Darüber informierte die Gefängnisleitung am Sonntag (22.3.) in einer kurzen Pressemitteilung.

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Demnach sei der 52-jährige Deutsche am 22. März von Justizvollzugsbediensteten in seinem Einzelhaftraum „leblos stranguliert“ aufgefunden worden. Trotz sofort durchgeführter Reanimationsmaßnahmen habe der unverzüglich hinzugerufene Notarzt nur noch den Tod feststellen können.

Verdächtiger war seit Dezember 2025 in der JVA Essen U-Haft

Der Mann habe sich seit dem 16. Dezember 2025 in Untersuchungshaft befunden, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Gegen ihn sei wegen des Verdachts eines Tötungsdeliktes ermittelt worden.

Die Kriminalpolizei habe vor Ort entsprechende Untersuchungen zu dem Todesfall vorgenommen; die Staatsanwaltschaft werde, „wie in diesen Fällen üblich“, ein Todesermittlungsverfahren einleiten.

Hinweis:

Wir berichten in der Regel nicht über Suizide, um keinen Anreiz für Nachahmung zu geben – außer, Suizide erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit.

Falls Sie Suizid-Gedanken haben oder jemanden kennen, der Suizid-Gedanken hat, wenden Sie sich an die Telefonseelsorge unter 0800/1110111 (kostenlos). Die Nummer ist rund um die Uhr besetzt.