Nicht nur das meteorologische, auch das soziale Klima soll profitieren, wenn am 11. Juli wieder das Festival rund um Klimaschutz und Nachhaltigkeit stattfindet: „Gutes Klima Festival“ heißt das Event, das Ehrenamtliche jedes Jahr auf dem Gelände der Zeche Carl in Altenessen organisieren.
Essener Klimafestival soll Initiativen vernetzen und für Nachhaltigkeit begeistern
„Wie kann man eine Brücke schlagen, um auch den Essener Norden bei Nachhaltigkeitsthemen mitzunehmen?“ Diese Frage habe vor einigen Jahren den Anstoß gegeben, erzählt Kristina Wendland von der Initiative „Altenessen blüht“. 2019 hatten sich Essener Initiativen im Netzwerk „Gemeinsam für Stadtwandel Essen“ zusammengeschlossen. Irgendwann sei dann die Idee entstanden, „zu feiern, wie sich ein gutes Klima anfühlt und gemeinsam gestaltet werden kann“.
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Viele Akteure und Initiativen würden sich in Essen bereits für Klimaschutzbelange einsetzen und eigene Projekte auf die Beine stellen, sagen die Organisatorinnen. Diese sichtbarer zu machen, stärker miteinander zu vernetzen und gleichzeitig Menschen an die Thematik heranzuführen und dafür zu begeistern, ist seither der Anspruch des Klimafestivals.
120 Stände beim Essener Klimafestival: Anmeldung jetzt online möglich
Etwa 120 Stände haben auf dem Gelände der Zeche Carl Platz. Wer einen Stand zu seinem Projekt oder seiner Gruppe beisteuern möchte, kann sich noch bis zum 19. Mai über die Internetseite des Festivals anmelden: Auf gutesklimafestival.de findet sich ein Anmeldeformular, in das unter anderem eine Kurzbeschreibung des jeweiligen Projekts und das geplante Angebot am Festivaltag eingefügt werden können.
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Das Organisationsteam werde die Anmeldungen sorgfältig prüfen, um sicherzustellen, dass die Angebote zum Festivalcharakter passen und um „greenwashing“, also eine bloß vorgeschobene Umweltorientierung, auszuschließen, sagt Christiane Gregor vom Netzwerk „Gemeinsam für Stadtwandel“.

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Für die diesjährige Festivalausgabe wurden drei Schwerpunktthemen gesetzt: „Ernährungswende“, „Young Power – jung und engagiert“ und „Green Business“. „Uns ist aufgefallen, dass wir die Wirtschaft bisher auf dem Festival nicht abbilden“, erklären die Organisatorinnen. „Daher suchen wir Unternehmen und Start-ups, die abbilden, dass man mit Nachhaltigkeitsthemen auch Geld verdienen kann.“
„Natürlich sind uns auch über diese Themen hinaus alle Initiativen willkommen, die mitwirken möchten“, betont Tonja Wiebracht von der Zeche Carl. Wichtig sei grundsätzlich, dass die Teilnehmenden Ideen für Mitmachaktionen und Entdeckungen planen würden. „Wir sind weder ein Verkaufsfestival, noch sollen die Gäste mit Taschen voller Flyer nach Hause gehen.“
Festivalprogramm bietet Musik, Theater und Mitmachaktionen
Das Festivalprogramm solle sich an alle Altersgruppen richten und auch für Familien mit Kindern geeignet sein. Neben dem Programm, das die Gruppen und Initiativen beisteuern, werde es auch wieder ein kulturelles Angebot geben, etwa mit Mini-Theater, Walking Acts und Musik. Das Catering auf der Veranstaltung ist wie immer vegetarisch und vegan.
Gefördert wird das Festival durch die Grüne Hauptstadt Agentur der Stadt Essen und die Sparkasse Essen. Ansonsten wird die Veranstaltung von zahlreichen ehrenamtlichen Helfern und Helferinnen getragen, darunter auch feste Kooperationspartner aus der migrantischen Community. „Wir freuen uns immer über weitere Freiwillige und Mitstreiter für die Vorbereitung und Durchführung – und natürlich über Sponsoren. So können wir langfristig die Qualität des Festivals sichern.“
Das Festival findet am 11. Juli, 12 bis 18 Uhr, auf dem Gelände der Zeche Carl, Wilhelm-Nieswandt-Allee 100, statt. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen gibt es online auf gutesklimafestival.de und per Mail an team@gutesklimafestival.de





