Die Polizei Essen sucht seit Mittwochmittag (14.10.) nach drei Männern. Einer davon ist der JVA-Häftling Gündüz D., der einen Arzt am Kennedyplatz besucht hatte. Nach Angaben der Polizei ist er mithilfe von zwei weiteren Männern aus der Praxis entkommen. Mittlerweile wurde ein Fahndungsfoto von Gündüz D. veröffentlicht, die Männer sind weiterhin flüchtig.
Hier lesen Sie alle aktuellen Informationen in unserem Live-Blog:
Seit 12.45 Uhr am Mittwochmittag (14.10.) ist ein Gefangener einer JVA auf der Flucht. Er flüchtete offenbar mithilfe von zwei Komplizen, als er in eine Arztpraxis in der Essener Innenstadt gebracht werden sollte. Die Polizei warnt die Bevölkerung: Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Männer bewaffnet sind. Mit einem Foto fahndet die Polizei nach dem 34 Jahre alten Häftling Gündüz D. Facebook Auf Facebook teilen
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Von hier ist der Häftling geflüchtet.
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Bislang gibt es keine weiteren Entwicklungen, die Fahndung läuft. Wir melden uns an dieser Stelle, wenn wir etwas Neues erfahren.
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Die Polizei hat sechs Stunden nach der Tat ein Fahndungsfoto von dem befreiten JVA-Häftling veröffentlicht. Er heißt Gündüz D. und ist 34 Jahre alt.
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Auch fast sechs Stunden nach der Befreiung eines JVA-Häftlings in Essen hat die Polizei immer noch keine Täterbeschreibung oder Bilder und Namen veröffentlicht. Die Fahndung soll seit Langem fertig, aber noch nicht freigegeben worden sein.
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Eine Zusammenfassung der aktuellen Lage finden Sie hier:
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Seit 12.45 Uhr sucht die Polizei nach dem JVA-Häftling aus Essen. Justin Brosch und Vladimir Wegener haben den Großeinsatz für uns mit der Kamera begleitet.
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Mit diesem Fahrzeug ist der Häftling aus der JVA Essen zum Kennedyplatz gebracht worden. Gegen 12.45 Uhr ist er von dort geflohen. Auch Stunden später stand der Bus noch dort.
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Die Lindenallee in der Essener Innenstadt ist wieder frei, alle Sperrungen sind somit aufgehoben. Die Polizei sucht weiter mit Hochdruck nach den drei flüchtigen Männern.
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Polizeisprecher Matthias Werk ist vor Ort:
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Die beiden Justizbediensteten, die den Gefangenen in eine Arztpraxis bringen sollten, wurden nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur überwältigt und gefesselt.
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Wie die Nachrichtenagentur dpa meldet, soll es sich bei dem Geflüchteten um einen 34-Jährigen handeln. Der Mann habe wegen des Verdachts auf Drogendelikte und gefährliche Körperverletzung in der Justizvollzugsanstalt Essen in Untersuchungshaft gesessen, teilte das nordrhein-westfälische Justizministerium auf Anfrage der dpa mit.
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Die Situation in der Innenstadt ist derweil entspannt, berichten die Kollegen von vor Ort. Es herrscht normale Frequenz in den Gastronomien, ein Straßenmusiker spielt Gitarre am Dom. Bis auf die Lindenallee gibt es keine Absperrungen, lediglich das Polizeiaufgebot durch Fahrzeuge ist höher als normal.
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Meine Kollegin Iris Müller schildert die Lage vor Ort:
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Die Flucht gelang dem JVA-Häftling aus einer Arztpraxis im Haus am Kennedyplatz 6. In dem Gebäude befinden sich zahlreiche Praxen. Das Haus ist komplett abgeriegelt, Patienten dürfen es nicht betreten. Die Lindenallee ist ebenfalls weiterhin gesperrt.
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