Kerken. Auf einem Hof in Kerken im Kreis Kleve haben am Freitag zwei Schweineställe gebrannt. Es entstand hoher Sachschaden, die Ursache ist noch unklar.

Nach dem Stallbrand in Kerken am Niederrhein, bei dem am Freitagmorgen 800 bis 900 Schweine getötet worden, gehen die Ermittlungen zur Ursache weiter. Kriminalpolizei und Brandsachverständige versuchten zu klären, wie es zu dem folgenschweren Feuer in dem Ferkelzuchtbetrieb in Kerken am Niederrhein kommen konnte, teilten die Beamten am Sonntag mit.

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Auch die Schadenshöhe war zunächst nicht bekannt. Die Feuerwehr hatte zunächst eine sechsstellige Summe vermutet. Das Feuer hatte am Freitag in zwei angrenzenden Schweineställen gewütet und 800 bis 900 Tiere getötet. Menschen wurden nicht verletzt. Der Sachschaden ist hoch, wie Feuerwehr und Polizei mitteilten. Nach etwa zwei Stunden sei der Brand unter Kontrolle gewesen, sagte der Kerkener Feuerwehrchef Klaus van Loon am Freitag.

Stallbrand in Kerken: 80 Feuerwehrleute im Einsatz

Gegen 6.30 Uhr hätten die Eigentümer des Ferkelzuchtbetriebs Alarm ausgelöst, sagte van Loon. Beim Eintreffen der Feuerwehr hätten die beiden aneinander angrenzenden Ställe bereits im Vollbrand gestanden. Die Feuerwehr habe mit etwa 80 Kräften gelöscht.

Da sich starker Rauch bildete, der in Richtung Kerken zog, seien die Anwohner über die Warn-App Nina gebeten worden, im Haus zu bleiben. Später gab die Feuerwehr Entwarnung. Über das Feuer hatte zuerst die „Rheinische Post“ berichtet. (dpa)