Kleves Innenstadt wird grüner! Eine Jury hat am Dienstagabend über die eingereichten Entwürfe für die Innenstadtentwicklung der Laga entschieden. Gewonnen hat das Büro WPG aus Bochum. Geschäftsführerin ist hier Christine Wolf. WPG landete auf dem ersten Platz. Jetzt wird die Verwaltung Verhandlungen mit den Architekten führen, um einen Vertrag für die Umsetzung mit ihnen zu besprechen. Das gewonnene Preisgeld für den Wettbewerb betrug 99.500 Euro.
Erstplatzierte Entwürfe ab 28. Oktober in Kleve

Die Entwürfe der drei Erstplatzierten werden ab dem 28. Oktober wieder in der Klever Stadthalle zu sehen sein. An diesem Abend wird es auch eine öffentliche Veranstaltung geben. Am 27. Oktober sollen Klever Einzelhändler einen ersten Vorgeschmack erhalten. Die Ausstellung soll dann bis zum 8. November zu sehen sein.
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Aufgabe für die Teilnehmer war es, mehr Grün in die Innenstadt zu bekommen. Von der Herzogstraße und Kavarinerstraße über Große Straße und Wasserstraße bis zum Fischmarkt mit Elsa-Brunnen soll die Stadt Kleve neu erlebbar werden. Auch die Schloßstraße, Teile der Hagschen Straße und der Dr. Heinz Will Platz gehören dazu.
Das Büro WPG hat bereits zahlreiche Projekte in NRW umgesetzt. Die Referenzliste auf der Homepage verweist unter anderem auf die neue Nierspromenade in Wachtendonk, die grüne Innenstadt in Moers, den Flusspark in Lünen oder innerstädtische Projekte in Düsseldorf, Köln oder Bochum, Solingen und Unna.
Verbesserte Fußgängerzone durch Wasser und Grün
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Insgesamt seien 13 Arbeiten eingereicht worden, so Bürgermeister Wolfgang Gebing. Die Arbeiten seien anonym beurteilt worden. Gebing zeigte sich in der Ratssitzung überzeugt, dass die Verhandlungen mit WPG auch zu einem guten Vertrag führen werden.

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Kleves Bürgermeister Wolfgang Gebing in einem Statement: „Ich freue mich, dass das Preisgericht nach intensiven Beratungen der im Realisierungswettbewerb eingereichten 13 Entwürfe zur Umgestaltung der Fußgängerzone den Entwurf der wbp Landschaftsarchitekten GmbH – Inhaberinnen Christine Wolf und Rebekka Junge – einstimmig mit dem ersten Preis prämiert hat. Die Umsetzung des Entwurfes wird die Aufenthaltsqualität unserer Fußgängerzone vor allem durch die Stärkung der zentralen Plätze mit dem Element Wasser und der stärkeren Begrünung deutlich verbessern.“
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14 Millionen Euro für Innenstadt-Umgestaltung
Das geplante Investitionsvolumen beträgt rund 14 Millionen Euro. Für die bauliche Umsetzung ist die Einwerbung von Städtebaufördermitteln geplant. Der entsprechende Fördermittelantrag ist im September 2026 zu stellen. Geplant ist die Umgestaltung der Innenstadt in den Jahren 2027 und 2028. Fertiggestellt werden soll die Baumaßnahme pünktlich zur Landesgartenschau im Jahr 2029. Für die Umsetzung werden diverse Bauabschnitte gebildet, um die Einschränkungen in der Innenstadt so gering wie möglich zu halten.
Die Ausstellung in der Stadthalle ist am Mittwoch und Donnerstag, 29. und 30. Oktober, von 17 bis 1 9 Uhr, am Freitag von 15 bis 17 Uhr, am Samstag von 14 bis 16 Uhr, am Montag und Dienstag, 3. und 4. November, von 17 bis 19 Uhr zu besichtigen.





