Große Freude im Klever Rathaus: Die Gewinner:innen des Ideenwettbewerbs „Mein Landesgartenschau-Maskottchen“ waren gemeinsam mit ihren Familien zu einer besonderen Präsentation eingeladen. Bürgermeister Markus Dahmen gratulierte den Schüler:innen persönlich zu ihrem Erfolg – und zu einem außergewöhnlichen Ergebnis: Ben Hoppe, Emma Kalkes, Max Daniel Schmidt und Simon Aal teilen sich den ersten Platz.

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Bei dem Termin im Rathaus erhielten die Kids nun einen ersten Einblick in die weitere Entwicklung ihrer Idee: Vorgestellt wurde die erste Produktionszeichnung des Maskottchens, die aus den unterschiedlichen Gestaltungsansätzen der Gewinner:innen entwickelt wurde. Die neunjährige Emma, Schülerin der Johanna-Sebus-Grundschule, ist sich sicher: „Das Maskottchen wird unsere schönen Gartenanlagen in Kleve pflegen.“
Klever Schwan wird Maskottchen der Landesgartenschau 2029
Die vier Kinder hatten unabhängig voneinander dieselbe Idee für das Maskottchen der Landesgartenschau Kleve 2029 entwickelt und sich damit gegen insgesamt 416 weitere Beiträge im Schülerwettbewerb durchgesetzt. Zuvor hatten die Klever:innen in einer Umfrage über die gewünschte Kategorie für das Maskottchen abgestimmt und sich mit 33 Prozent der Stimmen für den Schwan entschieden.
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Anschließend entschied eine elfköpfige Jury über die eingereichten Entwürfe. Ausschlaggebend waren dabei insbesondere der Bezug zu Stadt und Veranstaltung sowie die praktische Umsetzbarkeit der Idee. Da Schüler:innen von der 1. bis zur 10. Klasse teilnahmeberechtigt waren, stand nicht die Qualität der zeichnerischen Ausarbeitung im Mittelpunkt, sondern vor allem die beschriebene Idee.
Schüler setzen Stadt-Land-Wasser-Motto kreativ mit KI und Stift um
Der 14-jährige Simon, Schüler der Gesamtschule am Forstgarten, hatte seine Überlegungen mit Hilfe von künstlicher Intelligenz visualisiert. „Ich habe das Motto Stadt, Land, Wasser aufgegriffen und in Federkleid, Kleidung und Ausstattung zum Ausdruck gebracht.“ Max, der in die dritte Klasse der Marienschule geht, zeichnete seinen Schwan mit Bleistift – versehen mit Strohhut, Stiefeln und Gießkanne.
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Auch nach dem Wettbewerb bleiben die jungen Ideengeber eng in den weiteren Prozess eingebunden. Schon im Sommer soll das Maskottchen als laufende Figur fertiggestellt werden und seinen ersten Auftritt vor den Klassen der Gewinnerkinder haben. Marienschüler und Erstklässler Ben hat auch schon eine Idee für das Kennenlernen: „Vielleicht kann das Maskottchen ein Picknick veranstalten.“
Landesgartenschau Kleve 2029: Kinder erhalten freien Eintritt und Wimmelbuch
2029 freut sich das neue Laga-Maskottchen dann auf regelmäßigen Besuch: Die vier Kids haben an allen 172 Veranstaltungstagen freien Eintritt. Als persönliches Dankeschön überreichte Bürgermeister Markus Dahmen den Kindern im Rathaus das Wimmelbuch der Stadt Kleve. Mehr Informationen zum Wettbewerb und ein Einblick in die Beiträge der Schüler:innen sind auf dem Instagram-Kanal der Landesgartenschau Kleve 2029 zu finden.
>>> So hatten wir vorab berichtet <<<

Die Bürger dürfen jetzt mitentscheiden: Welche Figur soll die Landesgartenschau 2029 in Kleve repräsentieren?
Dem Aufruf zur Teilnahme am Ideenwettbewerb „Mein Landesgartenschau-Maskottchen“ sind viele Klever Schüler mit Begeisterung gefolgt: Mehr als 400 Entwürfe liegen inzwischen vor. Neben Blumen, Rittern und Schwänen schlagen die Mädchen und Jungen der 1. bis 10. Klassen bunte Fantasiefiguren und unterschiedlichste tierische Charaktere als Botschafter der Klever Landesgartenschau vor.

„Wir sind beeindruckt von der Vielfalt der Ideen – besonders die schriftlichen Erläuterungen zeigen, wie viel Herzblut und Fantasie in jedem Entwurf steckt“, sagt Marijke Noy, Organisatorin der Mitmachaktion.
Zur Inspiration erhielten die teilnahmeberechtigten Schüler zu Beginn der Mitmachaktion ein Buch mit Klever Geschichte(n). Mitglieder des Fördervereins erklärten bei Besuchen in den Schulen, was ein erfolgreiches Maskottchen ausmacht: ein freundliches Wesen, großer Wiedererkennungswert und thematischer Bezug – perfekt auf Kleve und die Landesgartenschau abgestimmt.
Frosch und Faultier stehen auch zur Auswahl
Die Entwürfe wurden in verschiedene Kategorien sortiert – nun sind Sie gefragt! Wie soll das Maskottchen unserer Landesgartenschau Kleve 2029 aussehen? Ist es ein Tier oder eine Pflanze? Eine Fantasiefigur? Oder etwas ganz anderes?
Die Umfrage ist ohne Anmeldung auf dem Portal ‚Beteiligung NRW‘ unter dem Format ‚Umfrage‘ und dem Thema ‚Freizeit und Tourismus‘ verfügbar.
Bis zum 25. Februar abstimmen
Abstimmen können alle bis einschließlich 25. Februar. Danach sichtet eine Jury die mehr als 400 Einsendungen und wählt den Gewinnerentwurf aus. Das Ergebnis wird Anfang März in der Presse, auf der Website www.landesgartenschau-kleve-2029.de und den Social-Media-Kanälen der Landesgartenschau veröffentlicht – die Ergebnisse der Umfrage fließen dabei als wichtige Orientierung ein.
>>> So hatten wir im Januar berichtet <<<

Es wird das Herzstück der Marketingkampagne, der Liebling der Kinder und der wichtigste Repräsentant der Stadt: Wenn am 19. April 2029 die Landesgartenschau (Laga) in Kleve ihre Tore öffnet, wird eine Figur omnipräsent sein – das offizielle Maskottchen. Doch wer oder was genau die Vorfreude auf das Großereignis verkörpern soll, steht noch in den Sternen. Das soll sich nun ändern: Die Stadt setzt auf die Kreativität ihrer jüngsten Bürger.
Ab sofort sind alle Klever Schüler der Klassen 1 bis 10 aufgerufen, am Ideenwettbewerb „Mein Landesgartenschau-Maskottchen“ teilzunehmen. Ob Tier, Pflanze oder Fantasiegestalt – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Gesucht wird ein sympathischer Charakter, der die Themen der Gartenschau mit der Identität Kleves verknüpft.
Kinder gestalten Maskottchen mit lokalen Legenden als Inspiration
„Frühere Landesgartenschauen haben gezeigt, dass vor allem Kinder ein besonderes Gespür für kreative und identitätsstiftende Maskottchen haben“, erklärt Heinrich Sperling, Prokurist und erfahrener Berater der Durchführungsgesellschaft. Der siegreiche Entwurf wird weit mehr als eine bloße Zeichnung sein: Die Figur soll als lebensgroßes „Walking Act“ durch die Stadt ziehen, als Kuscheltier produziert werden und auf sämtlichen Werbemitteln sowie in den sozialen Medien als Botschafter fungieren.
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Um den Schülern den Einstieg zu erleichtern, erhalten sie neben den Teilnahmebögen ein kleines Begleitbuch mit dem Titel „Klever Geschichte(n)“. Darin werden lokale Legenden wie die Schwanenritter-Sage, die Entstehung der Burg an der Klippe oder die Bedeutung des Wassers für die Stadt kindgerecht aufbereitet.
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„Das Büchlein soll nicht nur kreative Ideen anregen, sondern zugleich Wissen über unsere Stadtgeschichte vermitteln“, so die Initiatoren. Die Unterstützung aus der Schullandschaft ist enorm: Fast alle Klever Schulen haben zugesagt, den Wettbewerb aktiv zu bewerben. Zudem besuchen Mitglieder des Laga-Fördervereins derzeit verschiedene Klassen, um die Aufgabe persönlich vorzustellen.
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Wer mitmachen möchte, findet die Unterlagen nicht nur in den Schulen. Teilnahmeberechtigte Schüler können sich die Bögen auch an folgenden Orten abholen: Buchhandlung Hintzen, Klever Stadtbücherei und Tourist-Information der Stadt Kleve. Die Zeit drängt jedoch ein wenig: Der Einsendeschluss ist 6. Februar 2026. Eine Jury wird anschließend die Entwürfe sichten, bevor Anfang März 2026 die feierliche Prämierung des Gewinnerentwurfs erfolgt.






