„416 begeisterte Narren, mehr als 250 Akteure, 6 Stunden Programm! Wenn der Karnevalsverein der Freiwilligen Feuerwehr Goch (KFG) zu seiner traditionellen Kostümsitzung lädt, brennt das Kastell!“, heißt es in einer Pressemitteilung des Vereins, der jüngst zu diesem Abend einlud.

Täglich (außer Samstag)
Kleve-Newsletter: Jetzt kostenlos anmelden!
Nachrichten, Service, Reportagen: Jeden Tag wissen, was in unserer Stadt los ist.
Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.
Um 19.11 Uhr entzündete Sitzungspräsident Sebastian van Triel, alias Schüppe, begleitet von Spielmannszug, Musikzug, Elferrat sowie den vereinseigenen Tanzgarden „ein Feuer, das die nächsten sechs Stunden lichterloh brennen sollte“.
Tänzerinnen begeistern mit Gardetanz und Eigeninitiative
Die Bambinis der KFG-Narren tanzten sich mit ihrem Gardetanz in die Herzen des Publikums. Stolz gaben die jungen Damen zwischen drei und sechs Jahren ihr Können zum Besten und übergaben danach weiter an zwei Tanzmariechen der „etwas älteren“ Generation. Greta Görtz und Isi Felling suchten einen Tanzverein. Und wenn man nicht fündig wird, gründen Tochter und Mutter eben selbst einen.
+++ Abonnieren Sie den Kanal NRZ Kleve auf WhatsApp +++
+++ Folgen Sie uns auf Instagram auf www.instagram.com/nrz_emmerich_kleve +++
Danach nahmen die Minis des KFG die Narren mit in die Welt von Harry Potter. Eine tolle Show mit Radschlägen, Hebefiguren und leuchtenden Zauberstäben zeigten die sechs- bis elfjährigen Minis und durften nicht ohne eine Zugabe von der Bühne. Das Publikum und Sitzungspräsident Schüppe zeigten sich begeistert vom Können der 20 Mädchen starken Gruppe.
Feuerwehrmann Mike begeistert als Büttenredner im Gocher Kastell
Auf einer Karnevalssitzung, die durch ihren Partycharakter weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt sei, so der Verein, hat es ein Büttenredner nicht leicht – „aber wenn es einer schafft, die Massen zum Zuhören und Lachen zu bringen, dann ist es Feuerwehrmann Mike“. Bei Dönkes über die eigenen Kameraden blieb kein Auge trocken. Und einmal mehr zeigte Mike Baumann, der nicht nur auch im wahren Leben Feuermann ist, sondern auch Gardist der Feuerwehrprinzengarde, dass er von der Bühne des Gocher Kastells nicht mehr wegzudenken ist.

Danach enterte erstmals der Gocher Musikverein die Bühne des Feuerwehrkarnevals. Erklärtes Ziel: Alle stehen, alle singen, alle feiern! Und dieses Ziel war von der ersten Sekunde an erreicht. „Einfach nur Wahnsinn, was die Gocher Musiker unter der Leitung von Steffen Beniers da auf der Bühne leisteten“, so der KFG. Derart aufgeheizt ließen die Feuerwehr-Narren die Musiker erst nach etlichen Zugaben überhaupt wieder von der Bühne gehen.
Gardetänze begeistern mit Perfektion und ernten Standing Ovations
Es folgten die Gardetänze der Teenies und der Feuerfunken. Beide zeigten ihren Gardemarsch „in absoluter Perfektion“, so der KFG. 416 Zuschauer feierten die Leistungen der beiden Gruppen mit Standing Ovations und ließen auch diese Damen nicht ohne Zugabe von der Bühne.
Lesen Sie auch diese Nachrichten aus Kleve und dem Umland
- Goch/Emmerich: Leiharbeiter-Unterkünfte sind verbotene Herbergen – Auflösung stockt
- Uedem: So gefährlich lebt es sich an der Straße Kirsel
- Kleve: Lichterfest für Vielfalt am Spoykanal
- Goch: Neue Therapie für Harninkontinenz bei Frauen wird vorgestellt
Der Höhepunkt einer jeden Sitzung folgte direkt im Anschluss: Das Gocher Prinzenpaar Sebastian I. und Mareike III. des AKV Vallis Comitis Asperden nebst Garde und Tambourcorps Asperden marschierten ein.
Männerballett sorgt mit Tinder-Geschichten für Lacher beim Karneval
Kaum benutzte Stühle, glückliche Akteure und ein sensationelles Publikum.
Bilanz des KFG, in einer Pressemitteilung.
Dass auch Ritter noch echte Gefühle haben, erfuhren die Feuerwehr-Karnevalisten dann durch das Männerballett des KFG. Was sich da alles so auf Tinder meldet … Also Rapunzel war es definitiv nicht. Man munkelt allerdings, dass Kermit, der Frosch seine Angebetete vermisst.

In den Wilden Westen ging es für die Feuerfunken mit ihrem Showtanz. „Als atemberaubende Cowboys mit Taktgefühl und Sexyness heizten sie dem Publikum mächtig ein“, so der Verein. Erst nach der wohlverdienten Zugabe durften sie die Bühne wieder verlassen.
Planschemalöör begeistert mit kölschem Surfpop beim Karneval der Feuerwehr
Und dann zauberten die Feuerwehr-Karnevalisten noch eine echte Karnevalsgröße aus dem Hut: Planschemalöör, die kölsche Surfpop-Band aus der Karnevalshochburg am Rhein, gab sich die Ehre und riss die Narren mit. „Singen, tanzen, feiern – mehr geht nicht!“, schreibt der KFG.
Lesen Sie auch
Zum großen Finale wurden dann bei der alljährlichen Playbackshow noch mal alle Register gezogen. Fazit des Abends: „Kaum benutzte Stühle, glückliche Akteure und ein sensationelles Publikum“, befand der Karnevalsverein.







