Mit der Realisierung ihres ersten Projekts setze das gemeinsame Unternehmen der Stadtwerke Kleve, der Stadtwerke Emmerich und der Stadtwerke Goch, die Erneuerbare Niederrhein GmbH (Erni), einen bedeutenden Meilenstein in ihrer noch jungen Unternehmensgeschichte, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Die Geschäftsführer der Erni und der beteiligten Stadtwerke kamen für den Spatenstich zum Bau ihrer Photovoltaik-Freiflächenanlage im Klever Ortsteil Materborn zusammen.

Solarpark erzeugt 10,5 Millionen Kilowattstunden Strom im Jahr

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Auf einer Fläche von rund neun Hektar entsteht eine leistungsstarke Anlage mit einer installierten Leistung von über 12,15 Megawatt. Die Anlage wird künftig rund 10,5 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr erzeugen und damit rechnerisch den Jahresbedarf von etwa 3500 Haushalten decken.

Solarpark / Solarflächen / Photovoltaik / Sonnenernergie
Hier entsteht ein Zaun um das Areal der Photovoltaik-Freiflächenanlage.© NRZ | Johannes Kruck

Die Inbetriebnahme ist spätestens für das erste Quartal 2027 geplant. Bei der Zeitplanung wurde nicht nur die Bauzeit, sondern auch die aktuell sehr langen Lieferzeiten für die erforderliche Trafotechnik berücksichtigt.

Solarpark wird zugleich als Grünland extensiv genutzt

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Nach Beendigung der Bauphase wird die Fläche, neben der Stromproduktion, auch als extensives Grünland bewirtschaftet und durch einen Grünstreifen geschützt.

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Das Areal befindet sich an den Straßen Am Forsthaus und Hüfgen in Materborn.© NRZ | Johannes Kruck

Ein zentrales Merkmal des Projekts ist die regionale Nutzung des erzeugten Stroms: Die erzeugte Energie wird direkt in die Portfolios der drei Gesellschafter – Stadtwerke Kleve, Stadtwerke Emmerich und Stadtwerke Goch – eingebracht. Der lokal erzeugte Solarstrom ersetzt damit Strommengen, die ansonsten am Großmarkt beschafft werden müssten, und kommt unmittelbar den Kundinnen und Kunden der beteiligten Stadtwerke zugute.

Grüne Energie: Stadtwerke stärken regionale Versorgungssicherheit

„Der Start mit einer Anlage dieser Größenordnung ist für uns ein starkes Signal“, erklärt Geschäftsführer Bernd van de Pasch. „Vor allem aber freut es uns, dass die Stadtwerke Kleve, Emmerich und Goch mit diesem ersten Projekt gemeinsam einen konkreten Beitrag zur regionalen Erzeugung von grüner Energie leisten. Der Strom entsteht hier vor Ort und stärkt nachhaltig die Versorgungssicherheit und Unabhängigkeit unserer kommunalen Energieversorger.“

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Mit dem Projekt unterstreicht die Erni ihren Anspruch, die Energiewende in der Region aktiv mitzugestalten und die kommunale Energieversorgung langfristig zu stärken. Weitere Projekte befinden sich bereits in Vorbereitung und stehen kurz vor der Realisierung.