Der Umgang zwischen fastenden und nicht fastenden Schülern beschäftigt die Schulaufsicht in Nordrhein-Westfalen. Man sei mit einer Schulleitung in Kleve in Kontakt und werde den Sachverhalt mit der gebotenen Sorgfalt klären, teilte eine Sprecherin der Bezirksregierung Düsseldorf mit.
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An einer Gesamtschule in Kleve soll es während des noch laufenden Fastenmonats Ramadan zu Konflikten gekommen sein. Nicht fastende Schüler sollen mit ihren Pausenbroten fastende muslimische Schüler provoziert haben. Umgekehrt sollen fastende Schüler die anderen aufgefordert haben, ihre Pausenbrote wegzuwerfen und auch zu fasten, berichtete die „Bild”-Zeitung.
Nach Vorfall im Ramadan: „Grundlage des Schullebens ist respektvolles Miteinander“
Eine Lehrerin soll beide Gruppen aufgefordert haben, sich wegzudrehen. Weder die fastenden noch die essenden Schüler sollten jeweils durch die andere Gruppe gestört werden.

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„Klar ist beispielsweise, dass niemand in der Schule gezwungen werden darf, seine Religion in einer bestimmten Art und Weise auszuüben. Fällen, in denen Schülerinnen und Schüler versuchen, ihren Mitschülerinnen und -schülern religiöse Vorschriften zu machen, wird an Schulen konsequent nachgegangen”, teilte die Bezirksregierung mit.
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„Grundlage des Schullebens an allen Schulen in Nordrhein-Westfalen ist ein respektvolles Miteinander. Daher nimmt das Schulministerium die geschilderten Vorwürfe ernst”, hieß es aus dem Schulministerium in Düsseldorf. Der Sachverhalt müsse aufgeklärt werden.




