Zusammenfassung

  • In Goch wurde ein Mann mit schweren Stichverletzungen aufgefunden.
  • Zunächst vermutete die Polizei ein Verbrechen, schloss dies später aber aus, da sich der 56-Jährige wohl selbst verletzt hatte.
  • Lebensgefahr bestand für den Mann zuletzt nicht mehr.

In Goch hat die Polizei einen schwer verletzten Mann auf der Alten Gaesdoncker Straße, südlich des Westrings, angetroffen. Es handele sich dabei um einen Mann, der schwere Stichverletzungen im Bauch- und Halsbereich hatte. Die Polizei wurde gegen 16 Uhr alarmiert.

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Genauere Angaben zur Tat konnte Polizeisprecher Stefan Sparberg am Nachmittag noch nicht machen. Die Person spreche nur gebrochen Deutsch, zur Identität lägen keine Angaben vor. Aufgrund der Umstände ging die Polizei zunächst von einem versuchten Tötungsdelikt aus.

Lebensgefahr besteht nicht mehr

Guido Schulmann
Bei dem Fall in Goch geht die Polizei nicht mehr von einer Straftat aus.© TV Niederrheiin | Guido Schulmann

Ein Rettungshubschrauber war vor Ort und auch der Rettungsdienst des Kreises ist im Einsatz. Zunächst konnte eine Lebensgefahr für den Mann nicht ausgeschlossen werden.

Am späten Abend teilte die Polizei dann mit, dass sich der Mann, bei dem es sich um einen 56-Jährigen handelte, sich die Verletzungen wohl selbst zugefügt hatte. Lebensgefahr habe nicht mehr bestanden.

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Anmerkung der Redaktion: Wenn Sie selbst unter Stimmungsschwankungen, Depressionen oder Selbstmordgedanken leiden oder Sie jemanden kennen, der daran leidet, können Sie sich in einem ersten Schrittt bei Ihrer Hausärztin (Ihrem -arzt) oder auch bei der Telefonseelsorge helfen lassen. Sie erreichen sie telefonisch unter 0800/111-0-111 und 0800/111-0-222 oder im Internet auf www.telefonseelsorge.de. Die Beratung ist anonym und kostenfrei, Anrufe werden nicht auf der Telefonrechnung vermerkt.