Die LBS macht auf günstiger Förderdarlehen des Landes NRW aufmerksam. Aktuell koste eine gebrauchtes Einfamilienhaus im Durchschnitt 429.000 Euro. Das ist ein Plus von zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Gerade für junge Familien sei es schwer, ds notwendige Eigenkapital aufzubringen. Haushalte mit kleinerem und mittleren Einkommen werden deshalb vom Land NRW gefördert. „Für eine dreiköpfige Familie in Kleve sind in diesem Jahr bis zu 139.000 Euro möglich“, so LBS-Gebietsleiter Dennis Böhm.

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Angespannter Immobilienmarkt

Weil der Immobilienmarkt in Kleve so angespannt sei, gelte in Kleve die Kostenkategorie 2. Diese ermöglicht eine Grundförderung von 115.000 Euro und ein Zusatzdarlehen von 24.000 Euro pro Kind. Das Jahresbruttoeinkommen kann bis zu 57.074 Euro betragen (Einkommensgruppe A). Haushalte mit höheren Einkommen können trotzdem von einer verringerten Förderung profitieren: In der Einkommensgruppe B liegt die Höchstgrenze für die Musterfamilie bei 79.411 Euro. Die Grundförderung beträgt dann immer noch 69.000 Euro, der Familienbonus bleibt in voller Höhe erhalten.

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Laufzeiten von bis zu 30 Jahren

Gefördert werden der Kauf sowie der Neubau von Häusern und Eigentumswohnungen zur eigenen Nutzung. Dennis Böhm: „Die Vorteile der Landesmittel sind niedrige Zinsen mit einer Laufzeit von bis zu 30 Jahren: Sie liegen inklusive der Verwaltungsgebühren bei nur einem Prozent statt einem Marktzins von rund 4 Prozent.“ Dazu kommen die nachrangige Sicherung im Grundbuch, außerplanmäßige Tilgungsmöglichkeiten ohne Zusatzkosten sowie Tilgungsnachlässe für Einkommensgruppe A.