Zu einem Gebäudebrand an der Materborner Allee wurde die Feuerwehr Kleve am Dienstag gegen 14 Uhr alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung aus dem Dachbereich weithin sichtbar. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatten alle Personen das Gebäude verlassen und es wurde niemand verletzt.
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Zunächst war aufgrund mehrerer Notrufe von einem Brand auf einem Balkon ausgegangen worden. Vor Ort stellte sich jedoch heraus, dass sich das Feuer auf die Dachkonstruktion ausgebreitet hatte.
Herausforderungen ergaben sich durch die Bauweise
Besondere Herausforderungen ergaben sich durch die Bauweise des Daches mit Solar-Dachziegeln sowie einer Dachbegrünung. Zwar hatte sich der Brand auf den Dachbereich beschränkt, die Löscharbeiten gestalteten sich aber aufwendig, da Teile des Daches geöffnet werden mussten, um alle Glutnester erreichen und ablöschen zu können.

Einsatzleiter Daniel Scholz ließ im weiteren Einsatzverlauf die Logistikeinheit nachalarmieren, um die notwendigen Hygienemaßnahmen für die eingesetzten Kräfte sicherzustellen. Später wurden noch der Löschzug Kellen mit der zweiten Drehleiter und die Erkunder-Einheit für Wärmebilder aus der Luft nachgefordert.
Straße mehrere Stunden gesperrt
Für die Dauer des Einsatzes war die Materborner Allee zwischen der Kreuzung Dorfstraße/Querallee (Lidl-Markt) und der Einmündung Kapellenstraße vollständig gesperrt.

Erst um 19.30 Uhr konnte die Feuerwehr Entwarnung geben: Eine halbe Stunde zuvor sei die Straßensperrung aufgehoben worden, das Feuer sei gelöscht, so die Brandbekämpfer. Insgesamt dauerte der Einsatz fast fünf Stunden.
Viele Löschzüge der Stadt rückten an
Im Einsatz waren der Löschzug Süd, der Löschzug Kleve einschließlich der Drehleiter, die städtischen Bediensteten, der Löschzug Kellen, der Logistikzug, die Erkunder-Gruppe sowie der Einsatzleitwagen (ELW) Wardhausen-Brienen.

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Insgesamt waren 65 Einsatzkräfte der Feuerwehr Kleve vor Ort.


