Neun Tage, nachdem auf dem Rheinberger Schützenfest ein 28-jähriger Mann durch Messerstiche schwer verletzt worden war, haben Beamtinnen und Beamte der Duisburger Mordkommission am Montag (10. August) einen 21-jährigen Mann festgenommen. „Akribische Ermittlungen“ hätten die Duisburger Kriminalpolizei zu dem Tatverdächtigen geführt, hieß es am Mittwoch (12. August) in einer gemeinsamen Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Kleve-Zweigstelle Moers und der Duisburger Kripo.

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Der 21-jährige war an seiner Arbeitsstätte festgenommen worden. Kripobeamte durchsuchten mit richterlichem Beschluss auf Antrag der Staatsanwaltschaft seine Wohnung und die einer befreundeten Person.

Ein Richter des Amtsgerichts Moers erließ am Dienstag (11. August) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kleve – Zweigstelle Moers einen Untersuchungshaftbefehl gegen den 21-Jährigen wegen des Verdachts des versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung. Die Ermittlungen des Kriminalkommissariats 11 zu den Hintergründen und weiteren Tatbeteiligten dauern an.