Zusammenfassung

  • Angler haben am Freitagabend eine Frau in der Mülheimer Ruhr entdeckt, die dort „wie leblos“ trieb.
  • Einsatzkräfte der Feuerwehr, Polizei und DLRG konnten sie zunächst aus der Ruhr bergen und in ein Krankenhaus bringen.
  • Im Krankenhaus ist die 85-Jährige nach Angaben der Polizei verstorben.

Der am Freitagabend von einem Angler in Mülheim entdeckte menschliche Körper ist identifiziert. Es handele sich um die Leiche einer etwa 85 Jahre alten Frau, sagte ein Polizeisprecher in Essen. Wie die Frau in den Fluss geraten sei, ist allerdings noch unklar. Auch zur Todesursache war zunächst noch nichts bekannt. 

Täglich (außer Samstag)

Mülheim-Newsletter: Jetzt kostenlos anmelden!

Nachrichten, Service, Reportagen: Jeden Tag wissen, was in unserer Stadt los ist.

Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.

Am Freitagabend gegen 18.50 Uhr hatte ein Angler vom Ufer der Schleuseninsel aus eine Person entdeckt, die wie leblos in der Ruhr zu treiben schien. Er verständigte die Feuerwehr, die mit einem Hubschrauber der Polizei sowie Einsatzkräften den Uferbereich und den Ruhrstrom absuchte. Auch Wärmebildkameras kamen in der Dunkelheit zum Einsatz. Zeitgleich wurden oberhalb und unterhalb der Schleuseninsel Rettungsboote der DLRG sowie der Feuerwehr zu Wasser gelassen.

Gerettete Person konnte in ein örtliches Krankenhaus gebracht werden

Mehr aus Mülheim

Alle Nachrichten aus Mülheim lesen Sie hier +++ Abonnieren Sie unseren Newsletter per Mail oder folgen Sie uns bei Whatsapp, Instagram, Facebook +++ Themenseiten: Wohnen, Gastronomie, Handel/Einkaufen, Blaulicht, RRZ +++ Den Freizeitkalender finden Sie hier.

Daher konnte nach wenigen Minuten der Körper in der Ruhr aufgefunden werden. Feuerwehrtaucher holten die 85-jährige Essenerin aus dem Fluss und brachten sie an das Ufer der Schleuseninsel. Offenbar zeigte sie noch Lebenszeichen, denn an Land übernahm der Rettungsdienst die medizinische Versorgung. Anschließend wurde sie in ein örtliches Krankenhaus gebracht. Der Einsatz der Feuerwehr konnte nach rund einer Stunde beendet werden.

Wie aus Informationen der Polizei nunmehr hervorgeht, ist die Person trotz Rettungsbemühungen im Krankenhaus leider verstorben. Wie es zu dem Ereignis gekommen ist, ist weiterhin eine Frage der polizeilichen Ermittlung.