- Ulli Specht hat ein über hundert Jahre altes Kochbuch entdeckt, das früher seiner Mutter gehörte.
- Zwischen den vergilbten Seiten fand er einen handschriftlichen Zettel in Sütterlin, verfasst von seiner Mutter.
- Das besondere Kochbuch bleibt als Familienerinnerung erhalten und soll an die nächste Generation weitergegeben werden.
„Ich habe gerade dieses uralte Kochbuch in meiner Sammlung wiederentdeckt“, erklärt Ulli Specht vor seinem Bücherschrank und streicht liebevoll über den Einband. „Ich hatte es vor über zwanzig Jahren im Nachlass meiner Mutter gefunden und aufbewahrt. Meine Brüder wollten es nicht, und ich konnte es nicht wegwerfen. Es ist über hundert Jahre alt.“

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Der Titel: Praktisches Kochbuch für die bürgerliche Küche, mit 120 Bildern, von Mary Hahn. Das Vorwort stammt von August 1913. In Frakturschrift gedruckt, handschriftlich illustriert und bemalt, auch der Umschlag, alles etwas vergilbt.
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Altes Kochbuch bleibt Mülheimer Familien als Erinnerung an die Mutter und Oma erhalten
„Da sind Skizzen drin, ein ganzes Schwein ist aufgemalt.“ Ulli Specht blättert im Buch. Beim Öffnen fällt ein kleiner Zettel heraus. Der Sohn erkennt die Handschrift seiner Mutter, obwohl es in Sütterlin ist. Da steht geschrieben: ‚Auf 2 Liter Wasser 1/2 Liter Essig, 1/2 Tasse Zucker, ein Löffel Salz. Essig mit Gewürz kochen lassen, warm aufgießen. Gruß Mutter.‘
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Rezeptsammlung der Großmutter wird an nächste Generation weitergegeben
„Eine schöne Erinnerung“, sagt er. „Man guckt mal rein, aber meine Frau hat noch nie danach gekocht.“ Die lacht: „Ist ja auch nicht mehr zeitgemäß, man kocht heute doch anders.“
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Und was passiert jetzt mit dem alten Kochbuch? „Also, wir geben es nicht ins Antiquariat; es bleibt in der Familie. Wir werden es vielleicht weitergeben an unsere Tochter oder das Enkelkind.“ Ein schöner Gedanke...








