Um 17.07 Uhr am Mittwochnachmitag war es soweit: Der Verkehr fließt wieder über die Mülheimer Ruhrtalbrücke - nach einer achttägigen Sperrung der A52. Allerdings kann aufgrund einer defekten Übergangskonstruktion nur eine Spur benutzt werden, zudem ist die Geschwindigkeit aus Sicherheitsgründen auf 40 km/h begrenzt.

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Noch am Mittwochmittag standen all jene, die so optimistisch waren, zu glauben, schon wieder an der Anschlussstelle Breitscheid auf die A52 fahren zu können, zunächst vor rot-weißen Absperrungen. Vor allem Pendlerinnen und Pendler zwischen Düsseldorf und dem Ruhrgebiet mussten weiter ausharren.
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Am frühen Nachmittag kündigte die Autobahn GmbH dann die erlösende Wiedereröffnung für 17 Uhr an. Am Dienstag hatte sie bereits den Neustart auf der Verbindung zwischen Düsseldorf und dem Ruhrgebiet für den heutigen Mittwoch (4. Februar) versprochen. Am Mittwochmittag war es in Breitscheid aber weiterhin ruhig. Bautrupps, die die Absperrung kurzfristig hätten entfernen können, waren nicht zu sehen. Wer die lange Auffahrt hinaufblickte, sah Fahrzeuge in Richtung der etwa zweieinhalb Kilometer entfernten Baustelle fahren.
Warum die A52 eine Woche lang gesperrt bleiben musste
Seit Montag wird auf dem Übergang vom festen Land zur 1,9 Kilometer langen Ruhrtalbrücke eine Übergangskonstruktion repariert. Diese ist dazu da, um die witterungsbedingten Verschiebungen innerhalb der riesigen Stahlkonstruktion auszugleichen. Nun hatte sich aber ein bis zu 15 Zentimeter großer Spalt entwickelt, weshalb die Autobahn vor einer Woche in Fahrtrichtung Essen vollgesperrt werden musste. „Mit dem Auto kann man vielleicht noch drüberfahren, mit dem Motorrad wird es aber lebensgefährlich“, argumentierte am Dienstag Dr. Christoph Dröge, Geschäftsbereichsleiter Bau und Instandhaltung bei der Autobahn GmbH.
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Provisorisch werden auf der Straße riesige Stahlemente verschraubt, so dass der Verkehr zumindest auf einer Spur wieder fließen kann. Wenn auch nur mit Tempo 40. Von der Brücke an der Stooter Straße am Mintarder Berg aus war am Mittwochmittag gegen 13 Uhr zu erkennen, dass diese Einspurigkeit bereits hergestellt worden war.

„Diese einspurige Verkehrsführung unter Tempolimit muss aufrechterhalten bleiben, bis die schadhafte Fahrbahnübergangskonstruktion vollständig repariert ist“, teilte die Autobahn GmbH am Mittwoch noch einmal mit. Dies wird etwa zwei Wochen dauern. Im Anschluss werden auch die drei weiteren Übergangskonstruktionen nach und nach gewartet. Zuerst die auf der benachbarten Fahrbahnseite in Richtung Düsseldorf, dann die beiden auf der anderen Seite des Ruhrtals. Insgesamt sollen diese Arbeiten etwa 16 Wochen dauern. In dieser Zeit sei mit weiteren Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen, heißt es.








