Über 50 Städte in Deutschland hat Carla Zombek für ihre Kanäle in den sozialen Netzwerken bereits unter die Lupe genommen. Im Fokus stehen bei den Tests der Influencerin Städte, die auf Social Media sonst keine große Aufmerksamkeit genießen. Die jüngste Tour führte Zombek, der auf Instagram 163.000 und auf TikTok 220.000 Menschen folgen, an die Ruhr: nach Mülheim.

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„Warum hat gefühlt noch niemand über diese Stadt hier berichtet und darüber, dass es in Mülheim viele coole Aktivitäten gibt?“, fragt sich Zombek in dem Video. „Aber wer weiß, vielleicht wissen die Menschen aus Mülheim das selbst nicht.“
Mülheim-Tour von Influencerin: Reaktionen fallen überwiegend positiv aus
Für die meisten Mülheimerinnen und Mülheimer sind die Orte, die sich Zombek für ihre Tour ausgesucht hat, allerdings keine Geheimtipps: Rund 320.000 Mal wurde das Video auf den beiden Plattformen insgesamt aufgerufen, die Reaktionen in den Kommentaren fallen überwiegend positiv aus. Einige Zuschauer geben aber an, dass etwa die Innenstadt nicht so sehenswert sei, wie sie auf dem Video wirkt. Die Verwahrlosung ist ein Thema, das auch viele Mülheimer beschäftigt. Zombek fällt das aber nicht negativ auf.
Ihren ersten Stopp macht Zombek am „Collettis“ am Rathausmarkt. Das Frühstücks- und Brunchcafé hat im vergangenen Jahr eröffnet und gibt ihr das Gefühl von einem neuen Berliner Food Spot, wie sie auf Nachfrage der Redaktion erklärt. „Das war mit Abstand das schönste Café, in dem ich jemals war“, schwärmt die Influencerin und spricht eine „ganz große Empfehlung“ aus.
Abstecher beim Café Perfetto
Nur 150 Meter weiter kehrt Zombek erneut ein: bei „La petite remise“. Den kleinen Boutique-Store fand Zombek „so schön“, wie sie sagt. „Da müsst ihr auch unbedingt mal vorbeigehen“, rät sie den Zuschauern. Nach einem kleinen Abstecher zum Café Perfetto, das ihr ebenfalls empfohlen worden ist, verschafft sich Zombek einen Eindruck von dem Second-Hand-Store „Sonderbar“ an der Kaiserstraße. „Da gab es ganz viel Auswahl an Möbeln und Deko zu wirklich sehr, geringem Preis“, erklärt die Influencerin.
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Die erste Tour-Etappe ist damit beendet, mit dem Auto geht es über die Ruhr nach Broich – und Zombek gerät ins Schwärmen. „Die Architektur ist hier wunderschön – viel schöner als in der Innenstadt, aber das ist bekanntlich ja immer so“, sagt sie.
Mülheim-Tour von Carla Zombek: Zwei Läden in Broich haben geschlossen
Doch bei den anvisierten Zielen in Broich hat Zombek keinen Erfolg: Der „PS.Conceptstore“ und der Second-Hand-Laden „The Room“ haben geschlossen. „The Room“, das aufgrund der Osterferien pausiert, bedauert das in den Instagram-Kommentaren: „Wie schade, dass wir dich verpasst haben.“ Zombeks Gesamtfazit fällt aber sehr positiv aus: „Ich finde, Mülheim bietet richtig viele süße Spots. Das hätte ich echt nicht gedacht.“
Zumal die Stadt nicht die größte sei, wie Zombek anmerkt. Selbstverständlich ist die positive Bewertung nicht. In anderen Städten war die Influencerin teilweise weniger begeistert, in Duisburg bemängelte sie etwa den auffällig vielen Müll in der Innenstadt.








