- Das Public Viewing zur Fußball-WM in Mülheim findet weder unter freiem Himmel noch in der Westenergie-Halle statt.
- Die Stadt und der Veranstalter beenden die Planung wegen ungeklärter Fifa-Lizenzen, kurzer Vorlaufzeit und wirtschaftlicher Risiken.
- Weitere Anträge für Public-Viewing-Events zur WM liegen der Stadt momentan nicht vor.
Gerade einmal zwei Wochen alt ist die Lösung, dass es zur Fußball-WM im Juni und Juli doch ein Public Viewing geben sollte: Jetzt ist das Event auch schon wieder gestrichen. Die Stadtverwaltung teilte am Mittwoch mit, dass es die Veranstaltung in der Westenergie-Sporthalle nicht geben wird. Man werde die mit der AZ-Gruppe Deutschland GmbH angedachte Veranstaltung nicht weiter planen.

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Die AZ-Gruppe hatte ursprünglich ein Public Viewing wieder auf der Schleuseninsel auf die Beine stellen wollen. Wegen der mitunter späten Anstoßzeiten bei der WM in Nordamerika hatte die Stadt allerdings ein Veto eingelegt: kein Public Viewing dort, in der Innenstadt oder in der Müga, hieß die klare Ansage mit Verweis auf den Lärmschutz für Anwohner. Ende April schien dann eine Lösung da: Die Stadt räumte der AZ-Gruppe nach politischem Druck und einigem Spott aus der Bürgerschaft die Möglichkeit ein, die Westenergie-Halle zu nutzen.
Der Grund für die Absage des Public Viewing in Mülheim: wirtschaftliche Risiken
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Doch die Planungen werden nun eingestellt. Nach intensiven Gesprächen und einer gemeinsamen Prüfung der Rahmenbedingungen habe sich die AZ-Gruppe entschieden, von einer Umsetzung Abstand zu nehmen, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Hintergrund seien „insbesondere die derzeit noch offenen lizenzrechtlichen Fragen im Zusammenhang mit den erforderlichen Fifa-Genehmigungen für Public-Viewing-Veranstaltungen“.
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Nach aktueller Einschätzung des Veranstalters sei unklar, ob eine entsprechende Lizenz bei einer jetzigen Antragstellung noch rechtzeitig von der Fifa erteilt werden könne. Hinzu kämen die wirtschaftlichen Risiken sowie die kurze Vorlaufzeit für Organisation, Bewerbung und Durchführung eines solchen Veranstaltungsformats.
Der Stadtverwaltung liegen nach eigener Aussage ansonsten weiterhin keine Anträge für Public-Viewing-Veranstaltungen zur Fußball-Weltmeisterschaft vor.









