Am frühen Dienstagmorgen (16.6.) hat in Mülheim ein Auto gebrannt, die Flammen griffen rasch auf ein Wohnhaus und mehrere Garagen über. Verletzt wurde nach Angaben der Feuerwehr niemand. Das sei auch dem umsichtigen Verhalten einer vierköpfigen Familie zu verdanken, die noch rechtzeitig ihre Nachbarn warnte.

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Alarmiert wurde die Feuerwehr um 5.06 Uhr zu einem Garagenhof an der Prinzeß-Luise-Straße. Schon auf der Anfahrt sei dichter Rauch zu sehen gewesen, teilt sie mit. Im Hinterhof brannte ein Pkw unter einem Carport, das Feuer hatte bereits auf das dreigeschossige Wohnhaus und angrenzende Garagen übergegriffen. Eine rückwärtige Tür und mehrere Fenster zerbarsten, Rauch zog in den Treppenraum und in mehrere Wohnungen.
Brand in Mülheim: Familie alarmiert Anwohner

In der Entstehungsphase des Brandes habe sich eine vierköpfige Familie rechtzeitig in Sicherheit gebracht und zuvor die übrigen Bewohner gewarnt, berichtet die Feuerwehr. Zunächst sei unklar gewesen, ob sich die Person aus der Dachgeschosswohnung im Haus aufhielt. Ein Trupp unter Atemschutz habe die verschlossene Wohnungstür geöffnet, die Person sei jedoch nicht zu Hause gewesen.
29 Einsatzkräfte rückten mit zwei Löschzügen an. Um das Feuer zu löschen, mussten sie mehrere Garagentore öffnen. Anschließend lüfteten sie die Gebäude mit Hochleistungslüftern und prüften die Luft auf Kohlenmonoxid, bevor die Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren durften.
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Ermittlungen zur Brandursache wurden aufgenommen
Rund eine Stunde lang war die Prinzeß-Luise-Straße für den Bus- und Bahnverkehr voll gesperrt. Gegen 8.20 Uhr war der Einsatz beendet. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Ob es sich um Brandstiftung handelt, könne derzeit weder bestätigt noch ausgeschlossen werden, heißt es von den Beamten.







