Ein halbes Jahr lang haben 58 Dritt- und Viertklässler der Mülheimer Hölterschule jede Woche fleißig geprobt: Rap-Songs, Volkslieder, Blues und klassische Sachen, in verschiedenen Sprachen und begleitet von kleinen Choreografien. Dann endlich hatten sie in Düsseldorf ihren großen Auftritt – mit tausenden anderen Kindern.

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Eigentlich lief die Vorbereitung nicht groß anders als in jedem normalen Schulchor, schreibt Lisa Riedel, Projektleiterin an der Hölterschule. Und doch war das Ergebnis etwas Anderes, etwas sehr Besonderes: Denn die Grundschüler und Grundschülerinnen nahmen am Projekt „6kUnited“ teil, das mit einem großen Konzert in der Multifunktionshalle PSD Bank Dome in Düsseldorf „seinen fulminanten Abschluss“ fand.
Mülheimer Grundschüler tanzten bis in die Nacht hinein
Gemeinsam mit 6000 Kindern anderer Schulen sangen die Hölterkids am 19. Juni beim Konzert mit der Band von Fabian Sennholz. Sie feierten eine Bühnenshow mit Feuerwerk, Konfettikanonen und Lichtshow. Die jungen Mülheimer, aber auch ihre erwachsenen Begleiter tanzten bis in die späte Nacht auf den Rängen.
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Alle Lieder standen unter dem Thema „Team Liebe“, waren vom Veranstalter ausgewählt und für einen riesigen Kinderchor aufbereitet und arrangiert worden. Die Kleinen sangen mehrstimmig und im Wechsel, es wurde spontan improvisiert und variiert. 50 Mikrofone fingen die Stimmen professionell ein.

Die Band überraschte die Kids noch mit einem Medley. „Da hielt es niemanden mehr auf seinem Sitz.“ Bei der Zugabe für die rund 7000 Zuschauer gaben die Hölterschüler und alle anderen noch einmal alles. So anstrengend und herausfordernd der Tag bei 36 Grad Außentemperatur und nach fast zweistündiger Probe auch für Einzelne gewesen sein mag: „Alle tragen das großartige Gefühl dieses einzigartigen Erlebnisses tief in ihrem Herzen“, so Riedel.
Und auch die Eltern werden diesen emotionalen Abend nicht vergessen, ist Schulleiterin Isabel Rumbaum sicher: „Die Stimmung war unglaublich. Alles perfekt inszeniert, so als würden nicht 6000 Schülerinnen und Schüler singen, sondern die Superstars der Musikszene. Es fehlte an nichts. Es war ein Erlebnis, wie man es wahrscheinlich nur einmal im Leben hat.“







